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Rätselgedicht Nr. 4030

von Ignaz Franz Castelli

Homonym

Es nennet also die Schuppen der Schmied,
Die von dem Eisen springen, wenn's glüht.

Ein Bergmann hat also den Stein mir genannt,
Der durch das Tropfen der Kalkerd' entstand.

Man nannte mir also in Leinwandbleichen
Den Aschen vom morschen Holze desgleichen.

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Sinter

Anmerkungen

Sinter sind die glühenden Schuppen, welche von dem Eisen im Schmiden abspringen, und diesen Nahmen behalten, auch wenn sie erkaltet sind.

Sinter (von althochdeutsch sintar »Schlacke«) ist die Substanz bzw. das Gestein, das durch eine allmähliche mineralische Ablagerung entsteht (»Versinterung«), insbesondere eine Kalkablagerung.

Sinter und Sinterasche wird in den Leinwand-Bleichen die Asche von faulem und morschem Holz genannt, im Unterschiede zur Ofenasche. Grauer Sinter ist die Asche von morschen Weißtannen; weißer er ist die Asche von Eichen, Buchen und Espen.

Der Duden kennt heute nur mehr die Bedeutung »Schlacke«.

Verweise

Homonyme, Castelli