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Rätselgedicht Nr. 1539

von Elise Sommer

Scharade (4 Silben)

Die Nebel flieh'n – mein Erstes wird geboren,
Ätherisch, wie der leichte Tanz der Horen,
Wie dampft das Tal; die leichten Sylphen schweben,
Es zaubert auf die Erde neues Leben!

Mein Zweites färbt der Unschuld schöne Wangen,
Mit holdem Reiz und schüchternem Verlangen,
Es färbt das Tal, des Himmels goldnen Bogen,
Und tanzet in des Meeres blauen Wogen.

Vereinigt wirken wir der Hoffnung Träume,
Winkt dir dein Engel unter Edens Bäume,
Blickt bang' dein Aug' zum unbekannten Orte,
Verklär' ich dir Elysiums goldne Pforte!

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Morgen + Röte = Morgenröte

Anmerkungen

Die Horen (gr. „Die Stunden“) sind in der griechischen Mythologie die Göttinnen, die das geregelte Leben überwachen. [Wikipedia]

Das Elysium oder Elysion ist in der griechischen Mythologie jene „Insel der Seligen“ im äußersten Westen des Erdkreises, die vom Okeanos umflossen wird. Auf diese „Elysischen Gefilde“ werden jene Helden entrückt, die von den Göttern geliebt wurden oder denen sie Unsterblichkeit schenkten. [Wikipedia]

Sylphen oder auch Sylvani sind mythologische Naturgeister, die dem Element Luft zugeordnet sind. Sie haben einen filigranen, feinen menschenähnlichen Körper und sind in der Lage, sich fortzupflanzen. Im Gegensatz zum Menschen sind sie jedoch seelenlos. [Wikipedia]

Verweise

Scharaden, Sommer