ALL EN FR ES IT

Rätsel und Puzzles Logo

≡ ► ◄ ▲

Rätselgedicht Nr. 8350

von Franz Brentano

Füllrätsel

Ein Maler, der an entzückendem Aussichtspunkt Tisch und Bank gefunden, benützte diese zuerst beim Zeichnen und tat sich, dort noch länger verweilend, an ein paar schönen, süßen Äpfeln gütlich. Nur einer, der besonders goldwangig glänzte, gefiel ihm zu gut, um ihn anbeißen zu können. Nein, sagte er, der sei den Göttinnen der Anmut geweiht. Erscheint doch diese ganze Gegend als ihr Tempel. Dieser Tisch sei ihr Opfertisch!

Er ging, kehrte aber, da er seinen Stift vermisste, bald darauf zurück. Und was fand er? – Ein reizendes Fräulein saß an der Stelle und führte eben den letzten Bissen des Apfels zum Munde.

Die junge Dame erriet nun sofort, dass er dem Maler gehört hatte und stammelte errötend entschuldigende Worte. »Nicht doch!« erwiderte der Maler, dem das Mädchen noch bezaubernder schien als die Gegend selbst. »Sie verspeisten ja nur, was Ihr Eigentum war; hatte ich doch den Apfel dal dal dal dal dal dal dal – dal dal dal dal dal dal dal.«

Lösung anzeigen

den grad' Sie Engel aßen, - den Grazien gelassen

Verweise

Füllrätsel, Brentano