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Rätselgedicht Nr. 8310

von J. F. von Songnitz

Scharade (1+1 Silben)

Sehr kostbar ist die War' ist sie die ersten Beiden,
Zur Zier trug man sonst meist nur derlei Fabrikat,
Vom Surrogat ist's heut nicht leicht zu unterscheiden,
Das letzte schöner oft, und nicht so delikat.

Das Reifchen, das die Hand des schönen Weibes schmücket,
Die Ersten sah ich's stets des Fingers Glanz erhöh'n;
Du nennst Dein Mädchen so, wenn's Dir ins Auge blicket,
Wenn Du, weil reich sie ist, zur Gattin sie erseh'n.

Die Dritte ziert das Haupt der Höchsten auf der Erde
Gewöhnlich siehst Du's nicht auf eines Menschen Kopf,
Doch in dem Schauspielhaus, mit kläglicher Gebärde,
Klebt's oft, doch Stunden nur, auf manchen Bettlers Schopf.

Aus jenem edlen Stoff, den meine Ersten nennen,
Entsteht die Dritte meist, durchflochten mit Gestein,
Doch oft nur aus Papier, kannst Du sie leicht verbrennen,
Als Geldstück ist sie stets geprägt aus Silber fein.

Das Ganze findest Du am Moldaustrom gelegen,
Der Schafe woll'nes Kleid zieht dort durch manche Hand,
Der Menschen Regsamkeit bringt den Bewohnern Segen,
Und ihres Fleißes Frucht strömt durch das ganze Land.
Dort wo einst in der Nacht der Mönche Chor erklang
Da hörst Du heut zu Tag des fleiß'gen Webers Sang

Lösung anzeigen

Gold + Kron = Goldkron

Verweise

Scharaden, Songnitz