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Rätselgedicht Nr. 7542

von Georg Bäumler

Homonym

[1]Er war sehr groß im Altertum,
Gebirge, Inseln, Meere,
Verkünden seines Namens Ruhm;
Und in dem Sternenheere
Erleuchtet seiner Töchter Pracht
In siebenfachem Reigen
Die düster-finstre Erdennacht
In freundlich, stillem Schweigen.

[2]In Ihm ist jetzt die Welt vereint,
Der Himmel trug nach Sagen.
[3]In feinen Stoffen er erscheint,
Von Damen gern getragen
[4]Auch Schmetterlinge himmelblau
Dasselbe Wort benennet,
Amerika und deutscher Gau
Die Nymphe gar wohl kennet.

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Atlas

Anmerkungen

1. Titan in der griechischen Mythologie; 2. Sammlung geografischer Karten; 3. schweres, hochglänzendes Seidengewebe; 4. Schmetterlingsart (Atlasspinner)

Atlas (dt. »tragen«, »erdulden«) ist in der griechischen Mythologie ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Atlas hatte viele Töchter, die alle etwas am Himmel bezeichnen: Hesperiden, Hyaden, Plejaden, Kalypso, Dione, Maia.

Die letzten beiden Zeilen verstehen wir nicht.

Verweise

Homonyme, Allgemeine Bayerische Chronik