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Rätselgedicht Nr. 6804

von J. Drechsel aus Frankenthal

Rechenaufgabe

Ich kenn' ein niedlich Tälchen,
Voll Blumen und voll Grün,
Von Hügelreih'n umgeben,
Wo schön die Reben blüh'n.

Drin steht ein schöner Brunnen,
Hat Wasser silberhell;
Der Brunnen nie verrinnet,
Genährt vom Bergesquell.

Von grünem Laub umdachet
Ist schön das Brunnenhaus.
Der Brunnen speit durch Röhren
Sein Wasser vierfach aus.

Doch all dies Wasser fanget
Ein naher Weiher auf,
Und gibt durch eine Öffnung
Demselben weitern Lauf.

Noch muss ich was ergänzen
Von diesem Brunnen dort:
Die Röhre kann man schließen
Grad wie man will sofort.

Lässt man die erste fließen –
Jetzt merke man die Zahl –
Füllt sie in zwanzig Stunden
Den Weiher in dem Tal.

In zwölf füllt ihn die zweite,
In fünfzehn auch die dritt,
In acht, das ist die größte,
Füllt ihn allein die viert'.

Ein Schlussbrett hält das Wasser
Im Weiher auf im Nu;
Will man denselben leeren,
Braucht man fünf Stund dazu.

Dies all hab' ich geschauet
In diesem schönen Tal,
Und hast du dir gemerket
Genau jedwede Zahl,

Und bist du fest im Rechnen,
Hast Freude du daran,
So klopf' ich jetzt, mein Leser,
Mit Fragen bei dir an.

Sag' mir, wie lang es dauert,
Wenn Röhre eins und zwei
Den Weih'r zusammen füllen?
Wie lang durch eins und drei?

In welcher Zeit auch werden
Ihn füllen eins und vier?
Wann zwei und drei zusammen?
Das, Leser, sage mir.

Dazu noch möcht' ich wissen,
Wann Röhre zwei und vier ?
In welcher Zeit ihn füllen
Sie alle für und für?

Und wenn so alle fließen,
Und auch der Weih'r im Tal,
In welcher Zeit sich füllet
Der Weiher dann zumal?

Lösung anzeigen

Die 1. und 2. Röhre zusammen füllen den Weiher in 7½ Stunden, die 1. und 3. in 84/7, die 1. und 4. in 55/7, die 2. und 3. in 62/3, die die 2. und 4. in 44/5 und alle Röhren zusammen in 1/13 Stunden; wenn alle Röhren des Brunnens und die Öffnung des Weihers zu gleicher Zeit fließen, wird der Weiher in 8 Stunden gefüllt.

Verweise

Sonstige, Palatina