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Rätselgedicht Nr. 4610

von Gustav Feuerlein

Logogriph

Vormals ein blühend Reich im Morgenlande
Erschein' ich kaum als Stadt noch heutzutag;
Mich hassten Glaubens-, hassten Stammsverwandte,
Ich war für sie der schlimmste Ketzerschlag.
Nicht so! – der größte göttliche Gesandte,
Der je erschien und je erscheinen mag,
Er, selber unverdient gehasst, umfasste
Erbarmend mich, die Unverdientgehasste.

Nimm mir die Vordersilb', es stellt die Krone
Von allem, was je weiblich heißt und war,
Unübertrefflich, von dem eignen Sohne
Nur übertroffen, deinem Geist sich dar;
Geliebt, verehrt beinah' in jeder Zone,
Verherrlicht durch so manchen Hochaltar,
Nennt ihren Namen, ewiggleich bewundert,
Mit Segen jedes kommende Jahrhundert.

Dem hohen Namen nimm sein erstes Zeichen,
Und es vernimmt Dein staunend Ohr Gesang;
So dürft' ihn keine Menschenstimm' erreichen,
Wie er in jener heil'gen Nacht erklang,
Als sich herunter aus des Himmels Reichen
Auf uns're Welt die Schar der Engel schwang,
Um Glück zu wünschen aller Frauen Krone
Zu der Geburt von ihrem ersten Sohne.

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Samaria, Maria, Aria

Anmerkungen

Samarien (lat. Samaria) bezeichnet im wesentlichen den nördlichen Teil des heutigen Westjordanlands (Gebiet von Nablus). Das biblische Land Samarien ist aus der Abspaltung der zehn nördlichen Stämme Israels vom Königshaus David 926 v. Chr. hervorgegangen.

Samaria war die Hauptstadt des Königreiches Israel seit etwa 876 v. Chr. Sie liegt in Zentralpalästina, nicht weit von der modernen Stadt Nablus, dem antiken Sichem, auf einem etwa 90 m hohen Hügel.

Verweise

Logogriphe, Feuerlein