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Rätselgedicht Nr. 4274

von Johann Georg Christoph Müller

Homonym und Scharade (1+1+1+1 Silben)

Mein Erstes brauchet man vom Herrn
In Spanien besonders gern.
In Frankreich braucht man's von Geschenken;
Was soll ich aber mich zu fremden Sprachen lenken,
Da ja im deutschen Kleid den Fluss,
Den klar mein Erstes sagt, fast jedes kennen muss?

Mein Zweites strotzt im Lenz von Wohlgeruch und Blumen,
Mit Freude hört man da das liebe Völkchen summen,
Das aus der Blume, wenn sie blüht,
Für seine Zellen Honig zieht.

Mit meinem Dritten kann auf Erden
Kein Wesen wohl verglichen werden.
Ist es mit Herzlichkeit und Liebe nur vereint,
Seht wie die Sonne dann mit goldnen Strahlen scheint!
Doch bei dem Gegenteil verlieret sich der Reiz,
Und aus dem Rosenstaub erhebet sich ein – Kreuz.
Drum prüfe jeder sich, denn ist der Schritt getan,
Wo atmet der, der's ändern kann?

Mein Viertes sieht man auf dem Feld,
Und ist nur solches wohl bestellt,
So kann man sich zu allen Zeiten
In seine Resultate kleiden.

Mein Ganzes, ein Theaterstück,
Bleibt hinter vielen weit zurück,
Und doch sind alle Plätze voll,
Wenn es gegeben werden soll.
Ob dieser Ungeschmack dem Geist der Zeit entspricht,
Ob er zu tadeln oder nicht,
Ob jenes seichte Stück des Opfers würdig sei,
Entscheid ich nicht. Mir ist das einerlei.

Lösung anzeigen

Don + Au + Weib + Lein = Donauweiblein

Anmerkungen

Don: 1. span. Herr; 2. frz. Gabe, Spende, Zuwendung; 3. Don ist eine germanische Ursilbe mit der bedeutung Fluss, z.B. Don, Donau, Donez, Dnepr, usw.

Das Donauweibchen bzw. Das Donauweiblein ist eine Oper von Ferdinand Kauer.

Verweise

Homonyme, Scharaden, Müller