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Rätselgedicht Nr. 3253

von Alois Cobres

Scharade (1+2 Silben)

Soll ich jahrelang vergebens warten
Meister Jakob! auf das erste Wort?
Leugne nicht, dir nimmt das Bier, die Karten
Mit dem Willen auch dasselbe fort.

Weißt du nicht? mein Weib will spinnen, weben,
Jede Hausfrau liebt ein Stückchen Tuch,
Doch du lachst, wenn Klagen sich erheben,
Achtest nicht des Weibes stillen Fluch.

Ernst, ja Ernst will ich dir einmal zeigen,
Ich verklage dich beim Landgericht,
Dieses wird dir in den Beutel steigen,
Mir zu helfen säumt es wahrlich nicht.

Nicht so hitzig Nachbar! nur gelassen,
Auf Micheli kriegst du es auf Ehr,
Wirklich ist, ich pflege nicht zu spaßen,
Meine Kasse, und mein Beutel leer.

Meine Barschaft ist kein halber Gulden,
Sieh nur hier des Zweiten kleine Zahl,
Krieg, und Teu'rung brachten mich in Schulden,
Und nun fehlt es leider überall.

Gibt man mir nur von des Zweiten Sorte
Für mein Haus zwölf tausend Stück,
Zahle ich sogleich mit einem Worte,
Alles, was ich schuldig bin zurück.

Wenn, wie man im neuen Testamente
Liest, ein Schuldner auf dieselbe Art
Jetzt das Ganze noch, wie damals fände,
Wäre ihm sein. bares Gold erspart.

Doch, die Wunderzeiten sind verschwunden,
Nur durch harte Arbeit, vielen Fleiß
Werden Zahlungsmittel jetzt gefunden,
Die Erfahrung liefert den Beweis.

Lösung anzeigen

Zins + Groschen = Zinsgroschen

Verweise

Scharaden, Cobres