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Rätselgedicht Nr. 2061

von Alois Cobres

Scharade (1+1 Silben)

Wenn der Mond in seiner vollen Pracht
Majestätisch um die Erde schreitet,
Und den Wanderer bei stiller Nacht
Sicher an das Ziel der Reise leitet,

Gleicht der ersten Silbe die Gestalt
Seiner runden freilich größern Scheibe,
Doch, so klein sie ist, so kräftig hallt
Ihr Geschrei, dass alles stehen bleibe.

Prachtvoll ist, was dir die zweite zeigt,
Herrlich sind die Millionen Werke,
Den Verstand des Menschen übersteigt
Gottes Weisheit, seiner Allmacht Starke.

Zieht sich spät zurück dein edler Geist
Von Geschäften, und dem Welt-Gewühle,
Das ihm lange Weile nur verheißt,
Regt sie auf dein Herz zu Dankgefühle.

Zwar es weiß wohl auch an einem Band
Dich sein ehrenvoller Glanz zu blenden,
Doch es ist nur leider zu bekannt,
dass durch Laster manche selbes schänden.

Rückt heran des Ganzen frohe Zeit,
Muss der Christen heil 'ge Trauer schwinden,
Freuet sich die ganze Christenheit,
Eilt sich festlich prangend einzufinden.

Nimmt an allgemeiner Freude Teil,
Wo ein Gott durch seiner Allmacht Größe
Armer Mensch! zu deinem Seelenheil
Aufersteht, damit er dich erlöse.

Die Charade sagst du ist zu leicht,
Jeder Knabe kann sie schnell ergründen,
Wahr, es gibt auch Köpfe schwach, und seicht,
Sollen diese nichts zu raten finden?

Lösung anzeigen

O + Stern = Ostern

Verweise

Scharaden, Cobres