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Rätselgedicht Nr. 1868

von Marie Schumacher

Scharade (1+3 Silben)

1.

Ich denke — ja, dann folgt's oft nach,
Und doch geht's auch voran dem Denken,
Ruft leicht Erinnerungen wach,
Die in entschwundne Zeit versenken.

2. 3. 4.

Leih' diesen Drei'n noch einen Fuß.
Um einen Riesen zu erblicken;
Er beut dir nicht graziöseii Gruß,
Doch lässt er willig schwer sich drücken.

1. 2. 3. 4.

Die Königstochter war dein Tod
In grausger Weise preisgegeben,
Als sie errettet ans der Not
Ein edler Held zu neuem Leben;

In seinen Armen Liebesglück
Ersatz für alle Qual ihr spendet
Und strahlt noch leuchtend in dem Blick,
Den sie zu uns hernieder sendet.

Lösung anzeigen

An + Dromeda (+ r) = Andromeda

Anmerkungen

Andromeda ist in der griechischen Mythologie die Tochter des äthiopischen Königs Kepheus und der Kassiopeia. Um die Hybris ihrer Mutter zu strafen, die sich für schöner als die Nereiden gehalten hatte, sandte Poseidon das Seeungeheuer Ketos sowie eine Flut. Um das Land von dieser Plage zu befreien, wurde Andromeda auf Grund der Weissagung eines Orakels an einen Felsen am Meer geschmiedet, um dem Ungeheuer geopfert zu werden. Perseus besiegte das Ungeheuer, befreite Andromeda und nahm sie zur Frau. [Wikipedia] Andromeda wurde später als Sternbild in den Himmel versetzt, ebenso wie Kassiopeia, Kepheus und Perseus, wo sie noch heute als Sternbilder zu sehen sind.

Im Buch "Sphinx" von Marie Schumacher wird Andromache als Lösung angegeben, was sicher nicht richtig ist. Andromache war in der griechischen Mythologie die Frau des trojanischen Helden Hektor.

Verweise

Scharaden, Schumacher