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Rätselgedicht Nr. 1149

von Alois Cobres

Scharade (1+1 Silben)

Nach dem Ersten greift am frühen Morgen,
Wenn es kaum erwacht, ein jedes Kind,
Und der Mann hat täglich zu versorgen
Mit demselben reichlich sein Gesind.

Wo es fehlt, da hört man alles klagen,
Selbst verwöhnten Gaumen schmeckt es gut,
Und vor allen andern Landesplagen
Beugt sein Mangel aller Menschen Mut.

Unsern Hunger und den Durst zu stillen
Ist des Zweiten schöne Doppelpflicht,
Und die Speisekammer anzufüllen
Mit den Gaben säumen Frauen nicht.

Reichlich sieht man es mit Früchten prangen,
Deren Säfte uns die Sonne kocht,
Und bei deren Anblick vor Verlangen
Uns das Herz im Leibe freudig pocht.

Auf dem Ganzen wirst du mit Entzücken
(Freilich in dem fünften Teil der Welt)
Staunend, was das Erste gibt, erblicken,
Wie die Kunde der Natur erzählt.

Herzerhebend sind die Trostgedanken,
Dass der Schöpfer uns so vieles schenkt,
O wer sollte im Vertrauen wanken.,
Da er stets an uns so liebvoll, denkt.

Lösung anzeigen

Brot + Baum = Brotbaum

Verweise

Scharaden, Cobres