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Rätselgedicht Nr. 1031

von Alois Cobres

Scharade und Logogriph

Am Schlüsse möchtest du wohl kennen
Den Dichter, der dich unterhielt.
Auf viermal will ich ihn dir nennen.
Dann ist dein letzter Wunsch erfüllt.

Es drückt der erste Laut Behagen
Beim Trinker, wie beim Esser aus.
Wenn er besorgt ist für den Magen
Bei Bier, und Wein, bei gutem Schmaus.

Er wird ja selbst vom kleinen Kinde
In jeder Sprache schon genannt.
Und ist, so bald ich ihn verbinde
Mit einem Ve als Gruß bekannt.

Den Sinn der übrigen zu finden
Kann ich mich bei Verlegenheit
Nicht an die deutsche Sprache binden.
Und wähle mir ein fremdes Kleid.

Der Gallier beliebte Sprache,
Erleichtert mir das letzte Paar,
Und fasslich stelle ich die Sache
Auf diese Art dem Leser dar.

Es schafft, versucht man ihn zu kränken
Dem Adel, und dem Bürger Recht,
Bestimmt die Strafen, lässt auch henken
Der Mörder scheußliches Geschlecht.

Verbürgt es allen gleiche Rechte,
So wird es überall geehrt.
Doch Unterschied in selbem brachte
Nur Missmut, wie Erfahrung lehrt.

Dein Streben sei es anzuwenden.
Wenn du ein Rechtsgelehrter bist.
Dann wirst du deinen Stand nicht schänden.
Und zeigst dich würdig als Jurist.

Doch schließlich muss ich noch bemerken.
Das S am Ende lässt man aus.
Und sucht dafür dann zu verstärken
Das Wort mit einem L voraus.

Lösung anzeigen

Alois

Anmerkungen

Die Rätsel 1031, 1053, 1041 und 1015 (in dieser Reihenfolge) gehören zusammen. Siehe dazu auch die Anmerkung auf der Indexseite von Cobres.

ave ist eine lateinische Gruß- und Segensformel (Ave Maria, Ave Caesar)

loi (frz.) = Gesetz, lois (frz.) = Gesetze

Verweise

Scharaden, Logogriphe, Cobres