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Rätselgedicht Nr. 513

von Alois Cobres

Scharade (1+2 Silben)

Phyllis! seufzte Seladon!
Phyllis! willst du mich verschmähen,
Ist das treuer Liebe Lohn,
Kannst du meinen Kummer sehen?
Sei mir, was die Erste spricht.
Und die Wonne, das Entzücken
Meines Herzens weiß ich nicht
Liebste Phyllis auszudrücken.
Dann bin ich der Zweiten gleich.
Werde stets zu bleiben trachten.
Was zu sein im Himmelreich
Tugendfreunde ewig achten.
Mächtig, wie mit Zauberkraft
Wirkt das Ganze bei den Schönen,
Wenn sie dessen Eigenschaft
Zu besitzen sich gewöhnen.

Lösung anzeigen

hold + selig = holdselig

Anmerkungen

Phyllis ist eine Gestalt der griechischen Mythologie. Die Tochter des thrakischen Königs Sithon gab sich aus Gram über die lange Abwesenheit ihres Geliebten Demophon den Tod und wurde in einen blattlosen Mandelbaum verwandelt, der, von Demophon dann umarmt, Blätter trieb. In Hirtengedichten wurde Phyllis gerne als Name für liebeskranke Schäferinnen benutzt.

Seladon ist eine heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für einen schmachtenden Liebhaber.

Verweise

Scharaden, Cobres