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Rätselgedicht Nr. 372

von Alois Cobres

Scharade (1+1 Silben)

Der Weise liebt den Überfluss
Der Ersten nicht, in hundert Fallen
Verstopft dem Menschen der Genuss
Von ihr der Freuden reinste Quellen.
Die himmlische Zufriedenheit
Die süße Ruhe des Gewissen,
Er mag sie nicht für Stolz und Neid,
(Der Ersten schlechte Frucht) vermissen.
Verächtlich spricht der Mensch, der Tor!
Im stolzen Wahne von der Zweiten,
Und doch – aus was kam er hervor.
Wer konnte ihn aus ihr bereiten?
Unsterblich schuf des Menschen Geist,
Des Schöpfers unbegrenzte Liebe,
Und doch — Besitz der Ersten reißt
Ihn hin zum Missbrauch edler Triebe.
Es pflegt des Ganzen erster Teil
Die meisten Menschen zu betören,
Doch lässt dafür zu ihrem Heil
Den Schrecken Ruf die Zweite hören.
Du wirst, o Mensch! in kurzer Frist
Mein Ebenbild nach diesem leben,
Drum sollst du, wenn du weise bist.
Nach dem, was ewig ist, nur streben.

Lösung anzeigen

Gold + Staub = Goldstaub

Verweise

Scharaden, Cobres