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Der Pakt mit dem Teufel

DENKmal Nr. 1997-12 von ?

Unter den Menschen, die bewusst und freudig ihre Arbeit tun, tauchte einmal ein Faulenzer auf. Er liebte seine Faulheit und geht der Arbeit aus dem Wege - aber er liebt das Geld und und ist sehr gierig danach.

Nur, wer gibt schon einem Faulenzer sein sauer verdientes Geld ?- so sagten alle Leute nur zu ihm :"scher dich zum Teufel".

"Ja, wer zum Teufel gibt mir nun einen Rat, wie ich reich werde?", fragte er sich gerade, da stand aber auch schon der Teufel vor ihm.

"Du willst sehr leicht viel Geld verdienen?", fragte der Teufel und als der Faulpelz bejahte sagte er weiter:

"Siehst Du die Brücke dort hinten? Jedes mal, wenn Du über die Brücke gehst, wird sich das Geld in Deiner Tasche verdoppeln."

"Stimmt das wirklich?" fragte der Faulenzer erfreut.

"Ehrenwort!" beteuert der Teufel. "Nur halt, noch eine Abmachung! Dafür, dass ich Dir so viel Glück bringe, gibst Du mir jedes mal, wenn Du über die Brücke gegangen bist, 24 Pfennig für den guten Rat."

"Aber, klar!" sagte der Faulenzer. "Wenn ich so schnell reich werde, kann ich auf die paar Pfennig verzichten."

Der Faulenzer ging über die Brücke und das Geld hatte sich wirklich verdoppelt. Er hielt sein Versprechen und gab dem Teufel seinen Anteil. Auch beim zweiten Mal hat sich sein Geld wieder verdoppelt und er gab dem Teufel die 24 Pfennig. Auch nach dem dritten Mal hatte er doppelt so viel Geld in der Tasche; aber es waren gerade nur noch 24 Pfennig, die nach der Abmachung voll und ganz der Teufel bekommen musste. Der Teufel lachte laut und verschwand.

Wie viel Geld hatte eigentlich der Faulenzer am Anfang in der Tasche?

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