Alle Auszubildenden waren sich einig, dass die Aufgabe 6, in der vier
unterschiedliche Baufinanzierungen zu berechnen waren, die schwerste Aufgabe
der Abschlussprüfung war. Auf die Frage nach der Aufgabenstellung bekam der
Ausbildungsleiter der Bank, abgesehen von den Angaben über die zu errechnenden
Finanzierungsmöglichkeiten, von "seinen zukünftigen" Bankkaufleuten folgende
Hinweise:
Hinweise
Im Rahmen der Erschließungsmaßnahmen waren 4 nebeneinander liegende
Grundstücke (Flurstück 132 bis 135 fortlaufend) unterschiedlicher Größe über
insgesamt 2.350 m² und deren Bebauung von der Bank zu finanzieren.
Das Finanzierungsvolumen betrug insgesamt 1.240.500 Euro (Grundstückspreis
=150 Euro pro m²).
Die Straßenlänge (=Breite aller 4 Grundstücke) betrug insgesamt 69 m.
Das Flurstück 134 war 1 m breiter und 10 m tiefer als das Flurstück 132.
Das Flurstück 133 war 280 m² kleiner als das Grundstück der Fischers.
Finanziert wurde hier ein Haus, das 6.000 Euro teurer als das Haus auf dem
Grundstück mit einer Tiefe von 30 m und 60.000 Euro preiswerter als das Haus
auf dem Grundstück mit einer Tiefe von 45 m war.
Das Flurstück 135 war doppelt so groß wie das Grundstück der Maiwalds.
Das Grundstück der Familie Gerhards war mit 135.000 Euro um 81.000 Euro
teurer als das der Laubachs.
Das Grundstück der Fischers hatte mindestens zu einem Grundstück der
anderen Käufer eine gemeinsame Grundstücksgrenze von 20 m.
Die Maiwalds, sie hatten wie alle anderen Käufer keine Eigenmittel, waren
nicht Käufer des Flurstücks 133. Ihre Gesamtfinanzierung war 4.500 EUR
niedriger als die der Fischers.