ALL EN FR ES IT

Logo

≡ ▲

Der Ikea-Schrank

Sonstiges

Eine Frau kauft bei Ikea einen Kleiderschrank. Sie schafft das riesige Paket nach Haus und fängt an, die Schrauben, Muttern etc. zu sortieren. Dann schnappt sie sich die Gebrauchsanweisung und baut den Kleiderschrank Stück für Stück zusammen. Sie freut sich riesig. In dem Moment kommt unten die Straßenbahn vorbei und der Schrank bricht komplett zusammen.

Nach dem Schreck baut sie den Schrank noch einmal zusammen. Der Schrank steht wunderbar und dann kommt unten wieder die Straßenbahn vorbei. Rumms, der Schrank bricht wieder zusammen. Nach dem dritten Aufbau und nochmaligem Zusammenbruch, weil die Straßenbahn wieder vorbei kam, reißt sie den Hörer vom Telefon und wählt die Nummer von Ikea.

Zufällig meldet sich der Verkäufer, der ihr den Schrank verkauft hat. Nach einer halben Stunde hat er die Kundin beruhigt und verspricht, weil er in 5 Minuten Feierabend hat, vorbei zu kommen.

Der Verkäufer kommt zu der Kundin und lässt sich vor Ort noch einmal alles genau zeigen und erklären. Dann baut er mit der Kundin, die schon Übung im Aufbau hat, den Kleiderschrank wieder zusammen. Der Schrank steht wunderbar, .....und dann kommt die Straßenbahn. Rumms, fällt der Schrank wieder zusammen. Der Verkäufer ist fassungslos, denn das hat er nicht erwartet.

Er baut mit der Kundin den Schrank wieder auf und nachdem die Straßenbahn vorbei kommt, bricht der Schrank wieder zusammen.

Nun wird es dem Verkäufer auch zu bunt. Er baut nochmals den Schrank zusammen und meint, das muss ich mir mal ganz genau von innen ansehen und verschwindet im Schrank.

In dem Moment kommt der Ehemann nach Haus. Sie zeigt ihm auch gleich ganz stolz den neuen Schrank. Er ist richtig begeistert und freut sich, dass seine Frau auch schon den Schrank aufgebaut hat. Er ist voll des Lobes und macht auch die Schranktür auf, stutzt und fragt: "Was machen sie denn da im Schrank?" Der Verkäufer darauf: "Sie werden es nicht glauben, aber ich warte auf die Straßenbahn."


Aus dem Usenet von Herbert Zier <herbert.zier(at)berg.net> im Februar 2002