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Computer-Deutsch für Anfänger

Computerwelt

Wer glaubt, dass der Umgang mit den Elektronik-Rechnern einfacher wird, wenn das Fach-Vokabular in Deutsch zur Verfügung steht, der irrt sich.

Viele, die sich mit einem Computer näher beschäftigen wollen, scheitern oft bereits an der Fachsprache - Englisch. Einige wissen vielleicht noch, dass "Computer" von "compute" (rechnen, schätzen) abstammt. Dann hört es aber schon auf. Wie oft hört man, dass alles viel leichter wäre, wenn das Vokabular in Deutsch zur Verfügung stünde. All denen, die diese verwirrenden Fremdwörter der Computersprache wie eine Muttersprache lernen möchten, soll nun geholfen werden.

Dass ein Computer ein Rechner / Schätzer ist, wissen wir bereits. Alle Bausteine dieses Gerätes werden als Hartware (Hardware) bezeichnet. Bei deren Auswahl ist es wichtig, besonders sorgsam zu sein. Denn nur auf guter Hartware kann die Weichware (Software) gut laufen. Von besonderer Bedeutung bei der Hartware ist das Mutterbrett (Motherboard). Es sollte unter anderem mit einem Schnitzsatz (Chips Set) von Intel ausgerüstet sein. Von der gleichen Firma sollte auch die ZVE (Zentrale Voranschreitungseinheit) (CPU, Central Processing Unit) stammen. Und damit wir uns bei der Arbeit auch richtig wohfühlen, sollten wir einen 17-Daumenlang-Vorzeiger (17-Zoll-Monitor) und ein ordentliches Schlüsselbrett (Keyboard) dazulegen.

Neben dem 3,5-Daumenlang-Schlappscheibentreiber (Floppy Disk Driver) gehört natürlich auch eine Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung (Compact Disk Read Only Memory, CD-ROM) zur Grundausstattung. Eine Hartscheibe (Festplatte) mit vier Gigantischbissen (Gigabytes) dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Speicherplatz für Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren PS (Persönlichen Schätzer) (PC, Personal Computer) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock (Joystick) und ein gutes Schallbrett (Soundboard) anschaffen.

Die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware sind nun geschaffen. Doch um die Weichware auf unserer Hartware zum Laufen zu bringen, bedarf es eines Betriebssystems. Es empfiehlt sich, eines mit einem grafischen Zwischengesicht (Graphic Interface) zu installieren. Weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 95 (Microsoft-Windows 95) und das neuere Fenster 98 des selben Herstellers. Winzigweich-Systeme haben die Eigenart, ab und zu einen Krach (Crash) zu verursachen. Dann müssen sie neu gestiefelt (gebootet) werden.

Für Leute, die mit ihrem PS anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es unter Fenster 95/98 das berühmte Büro fachmännisch (Office professional) 97. Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort (Word), Übertreff (Excel), Kraftpunkt (Powerpoint) und Zugriff (Access). Damit stehen dem Benutzer (User) alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung (Word processing), Ausbreitblatt (Spread Sheet), Präsentationsgrafik (Presentation Graphic) und Datenstützpunkt-Behandlung (Data Base Processing) zur Verfügung.

Wer selbst gern Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend (Visual Basic) tun. Allerdings gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden: Die Weichware muss zunächst mittels eines Aufstellers (Set Up) oder Einsetzers (Setting) auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann unter Umständen viel Zeit kosten, wenn sie auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe (Compact Disk, CD) ist sehr viel angenehmer. Leider stellen auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen Begriffen nur so wimmeln. Aber denen werden wir uns (vielleicht) ein andermal widmen - wenn es unsere Weichware gestattet.


Aus der RHEINPFALZ, Autor: Michael Gottschalk