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Barrel-J

Computerwelt

Seit es das fassorientierte Übertragungsnetz BAREX-F ("barrel exchange", flaschenabfüllend) gibt. Das Ganze läuft entweder über BIGFON (Bier-integrierendes Glasfasel-Ortsnetz) oder ISDN (Integriertes SaufDienst-Netz). Für unterwegs gibt es demnächst MODOKOM (mobiler Dosenbier-Kommers; zur Zeit bei Borussia Dortmund im Modellversuch). Außerdem wird mit BAREX-J eine billige Online-Grundversorgung der durstigen Bevölkerung angestrebt, während das an feste Hochdruck-Leitungen gebundene BAREX-L eher für BBS-Betreiber (BBS = Beer Barrel System) und andere Großverbraucher interessant ist.

Hardwareseitig braucht man bei MS-BOS-Rechnern (BOS = Multispirituosen-Behälteroperations-System) mindestens einen AT (Altbier-Technik) mit 640 kB (kleine Biere), besser ist 2 MB RAB (random access barrel, ermöglicht wahlfreien Faßzugriff) unter EMS (europ. Malzbier-Standard). Der Bier-Modulator/Demodulator sollte CCITA-Zechsessions (CCITA = Committee consultativ international de transmission du alcohol) nach B.42 in DSS (Doppelschluckspechtverfahren) oder WNP (Weißbier Networking Protocol, von Microhopf lizensiert) unterstützen; noch besser wären B.42bier oder WNP 5 (bis zu 4fache Druckerhöhung in der Leitung bei hefefreier Alkoholika). Mit den älteren B.21-23 Protokollen (oder gar B.08pust) kann man eigentlich nur online zechen. Für die im Rheinland traditionell überwiegende Übertragung bis 3,5 Volumenprozent könnte dies aber ausreichen, da Dünnbiere wie Kölsch nur den Halbschluckspecht-Modus benötigen. Bei vom Bundesamt für Zechgelage und Tresenkommunikation (BZT) zugelassenen Bimodems sind ausländische Biere übrigens nach dem ersten Glas generell blacklistet (Reinheitsgebot), dafür werden störende Verunreinigungen (Milch oder gar Wasser) nach Meinung des BZT nur durch zugelassene Bimodems sicher ferngehalten.

Softwareseitig werden meist TELHICKS oder TELEMALZ empfohlen. Die Programme bieten G-Modem (glasweise Übertragung mit zyklischem Schaumcheck), F-Modem (flaschenweise Übertragung mit Pfand) und F-Modem box (kastenorientierte Flaschenübertragung im 20er- oder 24er-Format). Semi-Profis nehmen auch gerne das aufwendigere PROFOMM ("professionelles Flaschenöffnungs- und Mehrwegmodul").