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Empfehlenswert 'Denk-Literatur'

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Moderatoren: Angela, Otto

Empfehlenswert 'Denk-Literatur'

Beitragvon mri » 07.06.2005 21:05

Hallo,

an anderer Stelle konnte man lesen>

uschi>> Gehört nicht zum obigen Thema, ...
Otto>Na ja, Du hättest ja ein Neues machen können

Dann bin ich einfach mal so frei:

@uschi:
...mal fragen, ob du "Pictures of flatland, told by a square" - auch in deutscher Sprache als "Flächenland" erhältlich, kennst.


Ja, steht (nachdem ich es seinerzeit nach dem Erwerb in einem Aufwasch verschlungen hatte) in meinem Bücherregal: Edwin A. Abbott: "Flächenland. Ein mehrdimensionaler Roman", Deutscher Taschenbuchverlag, Nr. 11119

Ein schönes Buch, der Anmerkung auf dem Klappentext stimme ich voll zu: "Beim 'Flächenland' handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen mehrdimensionalen Roman. Und der Leser, je nachdem, wie er gestimmt ist, kann es in der einen oder anderen Dimension lesen: mit dem Kopf allein, mit dem Herzen oder mit dem Bauch oder auch mit allen dreien zusammen."

Übrigens war das Flächenland, wenn ich mich recht erinnere, auch schon mal Thema in der Abteilung "Mathematische Unterhaltungen", entweder direkt im "Scientific American" oder in seinem deutschen Ableger "Spektrum der Wissenschaft".

Apropos Buchtipps: Das an anderer Stelle von Dir erwähnte "Denken als Spiel" (auch bei dtv erschienen) ist ebenfalls ein sehr empfehlenswertes Buch!

gruss
mario
mri
 
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Beitragvon uschi » 07.06.2005 21:37

Wo wir jetzt bei dem neuen Thema Denken-(Literatur)- Dimensionen sind, auch eine Idee dazu, die von mir ist, die aber durchaus jemand anders vor mir gehabt haben könnte:
3 Raumdimensionen sind ja klar, und die vierte, die Zeit, auch. Von dort habe ich weitergedacht, aber nicht mathematisch, sondern "allgemein": Ein Punkt ist dadurch definiert, zu welcher Zeit er an welchem Ort ist. Ein Mensch auch. Wenn zwei Menschen zu gleicher Zeit am (nahezu) gleichen Ort sind, gibt es weitere Modalitäten, die wichtig wären: Ob sich diese Menschen z. B. mögen oder sich bekämpfen, oder ob sie z. B. gerade einen Unfall miteinander haben. Noch ein Beispiel: Man will einen Rundweg im Wald laufen. Die gleiche Idee haben im 5Minutenabstand etwa 20 Leute. In diesem Fall ist die "Dimension" der Richtung dafür entscheidend, ob ich mich im Wald allein fühle( weil alle im Abstand von 5 Minuten hintereinander laufen) oder meine, dass alle unterwegs sind, da mir ständig Leute begegnen.Ist das verständlich und interessant? Gruß Uschi.
uschi
 
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