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Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Otto » 13.03.2019 09:47

Wie wäre es mit
Lösung oder Tipp: Anzeigen
Körper? In dem lebt man, von Geburt bis zum Tode, erschaffen aus Erde, wird wieder zu Erde.
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Suchender » 13.03.2019 16:33

@Otto - und wo bleibt da dann der Reigen?
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Otto » 13.03.2019 20:58

Erde - Fleisch/Blut - Erde - ...
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Suchender » 13.03.2019 21:33

Für ein und die selbe Person?
Namaste
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Otto » 12.07.2021 10:58

Doch, jetzt bin ich mir sicher, "Körper".

Die 3. und 4. Zeile beschreiben den Kreislauf der Lebens. »Erde zu Erde«, heißt es so schön auf Begräbnissen. Verglichen mit der Nicht-Existenz ist die Existenz schier kurz. Der Reigen ist der Kreislauf alles Lebenden, Bärtierchen vielleicht ausgenommen.

Mit den letzten beiden Zeilen sind evtl. die Vergangenheit (noch-nicht-Existenz) und die Zukunft (nicht-mehr-Existenz) gemeint, wie es hier schon einmal vorgeschlagen wurde. Hier bin ich mir allerdings nicht sicher.
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Engelchen » 12.07.2021 11:33

Mich überzeugt der "Körper" leider noch nicht, auch wenn er gut auf die beiden ersten Zeilen passt.
"Doch wie ich komm' – schon schwind ich schier."
Diese Zeile drückt doch einen sehr kurzen Zeitraum aus. Wenn in anderen Rätseln von kurzen Zeiträumen gesprochen wird, dann ist meist ein "Nu", ein "Augenblick", ... gemeint. Auch ein Hauch, ein Schall, ein gesprochenes Wort, schwinden so schnell, wie sie gekommen sind.
Ich vermute die Lösung immer noch als Zeitraum zwischen Vergangenheit und Zukunft ---> die Gegenwart, das Heute, der Tag, das Hier und Jetzt, der Augenblick, ...
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Re: Gedicht 6881 - Du lebst in mir und denkst in mir

Beitragvon Otto » 12.07.2021 15:33

"Das Leben ist kurz", heißt es immer. "Kurz" ist relativ, und verglichen mit geschichtlichen oder gar kosmischen Zeiträumen ist das Leben kurz. Sehr kurz.

Einen Zeitraum zwischen Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht. Die Gegenwart kein Zeitraum, sondern ein Zeitpunkt. JETZT ist eine millionstel Sekunde später bereits Vergangenheit. Die Mathematiker verwenden dafür das Zeichen Epsilon für eine unendlich kleine Distanz bzw. einen unendlich kleinen Zeitraum..

Die Gegenwart als "Reigen" zu bezeichnen ist schon sehr gewagt. Der "Körper" aber passt.
Abgesehen davon: Ich lebe ja nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit (schon über 60 Jahre lang) und hoffentlich noch lange in der Zukunft.
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