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Re: Gedicht 0086 - Wem ich verdanke das Sein

BeitragVerfasst: 24.10.2019 08:21
von Otto
Die Lösung dieses Rätsels ist ein Geheimnis, erdacht von Platen. Mich interessiert sie/es, Engelchen offenbar nicht :evil: (Geheimnis ist ja nicht gleich Schmutzwäsche.)

Re: Gedicht 0086 - Wem ich verdanke das Sein

BeitragVerfasst: 24.10.2019 08:36
von Suchender
geb ich halt auch meinen Senf dazu ab:

Wem ich verdanke das Sein,
dem bin ich doch nie,
was ich sein soll.

Wer mich nun wahrnimmt,
will, dass ich nicht sei,
was ich bin.

Ich plädiere für Rätsel, denn dieses wird im Gegensatz zum Geheimnis geschaffen und verdankt dem Ersteller sein Sein.
Wer es wahrnimmt (der Löser) will nicht, dass es (für ihn) weiterhin ein Rätsel ist.
Wenn jemand ein Geheimnis "wahrnimmt", ist es für ihn eigentlich keines mehr und es hängt von den Umständen ab ob er will, dass es allgemein keines mehr sei.

Re: Gedicht 0086 - Wem ich verdanke das Sein

BeitragVerfasst: 24.10.2019 09:46
von Engelchen
@Otto - damit reduzieren Sie Geheimnis auf Rätsellösung und Schmutzwäsche!? Nein, ein Geheimnis ist doch viel mehr, kann doch auch ein süßes Geheimnis sein, ...

Bisher wurden folgende Lösungen vorgeschlagen:
Lösung oder Tipp: Anzeigen
das Rätsel, der Tod, der Fehler, die taube Ähre, das Falschgeld, das Spiegelbild, das Geheimnis


Meine beiden Favoriten sind:
Lösung oder Tipp: Anzeigen
Rätsel und Falschgeld

Re: Gedicht 0086 - Wem ich verdanke das Sein

BeitragVerfasst: 13.01.2020 21:31
von Otto
Von Marion per Mail: »Der Schein, im Gegensatz zu Sein«

Wem ich verdanke das Sein
-> ohne Sein gibt es keinen Schein, genauso, wie es ohne Böse kein Gut gibt.

Dem bin ich doch nie,
Was ich sein soll.
-> Der Schein ist ist nicht, was er sein soll, sonst wäre es ja das Sein.

Re: Gedicht 0086 - Wem ich verdanke das Sein

BeitragVerfasst: 07.05.2020 02:31
von 66Theo
Eine Verletzung.

Der, der sie verursacht und sie wahrnimmt, will nicht das es eine Verletzung ist.