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Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

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Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Engelchen » 31.01.2017 23:52

Rätselgedicht Nr. 5348

von Franz Brentano

Homonym

Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister,
Stets tu ich es als niedrigster der Geister.
Nur nach dem Wuchs oft mächtig wie ein Baum
Und – messe eine Spanne kaum.

Lösung unbekannt

zzz


Ist hier vielleicht

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der Pinsel gemeint? In der zweiten Bedeutung als einfältiger, dummer Mensch. ???
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Engelchen » 01.02.2017 00:35

Oder vielleicht

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der/das Stift ?
Bleistift / Lehrling oder kleiner Bub / Kirche oder Kloster ???
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Otto » 10.02.2017 10:14

hm ...
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1. jüngster Lehrling, 2. Schreibgerät (Holzbleistift wg. Baum)?
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Engelchen » 15.02.2017 15:12

Vielleicht ist mit dem "hocherhabenem Meister" auch so etwas wie
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Gott, Dirigent, Schornsteinfeger, Storch, ... gemeint?
Damit ergäben sich ganz neue Ansatzpunkte.
Aber eine treffende Idee habe ich hierzu auch noch nicht. Der Storchenschnabel wäre zwar ein Homonym, aber er passt auch nicht zu "nur nach dem Wuchs oft mächtig wie ein Baum".

Bei "Stift" hingegen, wenn damit z.B. ein Kloster oder eine Stiftskirche gemeint ist, könnte ich mir einen Vergleich mit "nur nach dem Wuchs oft mächtig wie ein Baum" eher vorstellen.
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Otto » 15.02.2017 16:12

Der Holz-Bleistift iat ja aus dem Baum(holz) gemacht. Damals war die Situation anders, einen Handwerksmeister kann man durchaus als "hocherhabenem Meister" bezeichnen. Sein Wort ist Gesetz.
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Groffin » 24.02.2017 15:50

Hm. Der/das Stift überzeugt mich noch nicht ganz.
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ein (Blei/Holz-)Stift kann nicht mehr wachsen.


Ein paar Gedanken
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"Wuchs" ist hier ein Knackpunkt. Es kann sich auf etwas beziehen, was lebt und tatsächlich wächst, oder auf etwas, was gebaut wird.
Mir kam daher schon Buche in den Sinn. Passt aber nicht richtig wegen "niedrigster der Geister", was m.E. auf ein eher einfaches, kleines Werkzeug hindeutet.

"Sprößling" im Sinne von Lehrling und kleine Pflanze könnte passen.
Der hocherhabene Meister passt sowohl zu einem Beruf (durch das "hocherhaben" tendiere ich zu einem gestalterischen oder akademischen Beruf) als auch zu einer Metapher (z.B. der Frühling, der Wind)
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Engelchen » 24.02.2017 23:02

"Nur nach dem Wuchs oft mächtig wie ein Baum" interpretiere ich eher als einen Vergleich mit der Größe und Stärke eines Baumes. Groß und mächtig wie ein Baum kann ein Gebäude sein (Stift) oder z.B. auch ein Berg - womit ich bei einer neuen Idee wäre:

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der Stock
als Taktstock des Dirigenten (ab ca. 20 cm lang = eine Spanne) und als Gebirgsstock oder geologisch als Gesteinsmasse ---> Stock (Geologie)

Aber so richtig überzeugt mich auch diese Idee nicht.
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Re: Gedicht 5348 Und dien ich oft auch hocherhabnem Meister

Beitragvon Groffin » 25.02.2017 14:53

@ Engelchen
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Der Stift als Gebäude bzw. vielmehr einen kirchlichen Grundbesitz (meist Klöster, oder Kirchen samt Umgebung) wäre dann deutlich größer als ein Baum. Irgendwie passt das m.E. nicht.
Generell kommen sonst fast alle Gebäudearten in Frage.

Ich frage mich noch, ob mit "hocherhabnen Meister" = Singular wirklich eine ganze Zunft gemeint ist. Müsste das dann nciht hocherhabnen Meistern = Plural heißen?
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