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Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

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Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Engelchen » 16.11.2016 19:48

Rätselgedicht Nr. 5079

von Franz Brentano

Scharade (1+2 Silben)

Ein Wandersmann, der überall willkommen,
Gesellt ein Weibchen sich – ich hätt sie nicht genommen –
Doch eines Weltbeherrschers Haus entstand,
Indem sich dieses Paar verband.

Lösung unbekannt

zzz
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Engelchen » 16.11.2016 19:51

Ein paar Gedanken:
Lösung oder Tipp: Anzeigen
Der Wandersmann könnte Geld oder etwas ähnliches sein, vielleicht auch Glück?
Der Weltbeherrscher deutet aber eher auf Geld (Gold) hin.
Und das Haus wird vielleicht gar kein Gebäude, sondern ein Behältnis für das Geld sein? (Geldkatze, Geldbüchse, ...) ???
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Otto » 19.11.2016 11:34

Klingt gut ... aber warum hätte Brentano die 2.+3. nicht genommen?
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Helmut H » 16.10.2017 22:43

Wenn man davon ausgeht, dass mit dem Haus wohl kein reales Gebäude gemeint ist, sondern im übertragenen Sinne zu verstehen ist, passt die bereits vorgeschlagene Lösung "Geldkatze" doch einwandfrei.
Für den Wandersmann, der überall willkommen und zugleich Weltbeherrscher ist, wird es wohl kaum einen Begriff geben, der besser passt als Geld ("Geld regiert die Welt").
Und die Katze ist eigentlich ein Weibchen, das zugehörige Männchen wäre der Kater.
Wenn Brentano sie nicht genommen hätte, dann wird er halt kein Katzenfreund gewesen sein.
Darüber weiß ich zwar nichts, aber es liegt sicher im Bereich des Möglichen.
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Beaker » 17.10.2017 08:02

Die Aussage – ich hätt sie nicht genommen – soll vielleicht mit Witz ausdrücken, dass das Weibchen nicht zur Lebenspartnerschaft mit Menschen geeignet ist.
Ich schließe mich der Lösung Geldkatze an.
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Otto » 17.10.2017 17:15

Einspruch. Geld ist ok. Der zweite Teil ist weiblich, auch ok. Doch durch das Ganze »entstand des Weltbeherrschers Haus" und das ist bei allen bisherigen Vorschlägen nicht der Fall. Durch eine Geldkatze entsteht nicht eines Weltbeherrschers Haus. Aber mit Geldbörse funktioniert es, da damit ja auch der Ort bezeichnet wird, wo mit Waren aller Art (speziell auch Wertpapieren) gehandelt wird. Diese Börse ist gerade in unseren Zeiten ein wahrer Weltbeherrscher.
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Beaker » 17.10.2017 18:11

@Otto
Wie schon Helmut H angemerkt hat, kann das Haus auch im übertragenen Sinn verstanden werden. Die Geldkatze ist das Haus, in dem der Weltbeherrscher Geld wohnt. Mag sein, dass das Handelshaus Börse hier stärker wäre, aber Geldbörse ist schon wieder nicht so stark.

Und Börse als Weibchen, welches der Autor nicht genommen hätte, finde ich sehr schwach im Gegensatz zur Katze.
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Helmut H » 17.10.2017 18:43

Ich muss hier Otto ebenfalls widersprechen, denn im Rätsel steht nicht, dass des Weltbeherrschers Haus durch die Geldkatze entstand.
Hier steht "indem sich dieses Paar verband" und das würde ich so verstehen, dass, wenn man Geld und Katze verbindet, die Geldkatze entsteht, und die ist dann des Weltbeherrschers Haus.
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Groffin » 18.10.2017 08:48

Die Geldkatze als symbolisches "Haus des Geldes" kann noch durchgehen.
Das "ich hätt sie nicht genommen" für die Katze ist allerdings schwach... (hatte er eine bekannte Abneigung gegen Katzen? oder spielt er damit scherzhaft auf eine emotionale Frau an?)
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Re: Gedicht 5079 Ein Wandersmann, der überall willkommen

Beitragvon Thomas » 18.10.2017 22:08

Entspringt die Angabe zur Silbenzahl hier der Quelle?
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