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Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

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Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon ascot » 08.07.2014 22:20

Nr. 1533 (Wilhelm Jordan)
Rätsel

Was wird im Glück die Frau fast immer
Und war noch nie ein Frauenzimmer?

[xxx]

(Ich habe eine Lösung in der Hinterhand 8) )
ascot
 
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Engelchen » 08.07.2014 23:24

Zeig uns deine Hinterhand oder gib uns einen kleinen Tipp.
Ich glaube wir haben alle die ungelösten Rätsel schon mehrfach durchforstet und wenn wir eine überzeugende Idee hätten, diese hier zur Diskussion gestellt.

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Sind denn in deiner Lösung mit Frauenzimmer Personen oder Gemächer gemeint?
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Lupiro » 21.07.2014 20:38

Vielleicht handelt es sich um die subjektive Meinung des Autors:

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aufgeräumt (lt. Duden auch: heiter)
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Lupiro » 22.07.2014 11:57

Wie das Rätsel entstanden sein könnte:

Wilhelm (betritt das Zimmer seiner Frau): Mein Gott, wie es hier wieder aussieht. Und Amalie scheint es gar nicht zu stören. Im Gegenteil,
sie macht einen heiteren, um nicht zu sagen, aufgeräumten Eindruck... AUFGERÄUMT... ich denke, davon kann man ein Rätsel machen.
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Waldkircher » 24.07.2014 23:22

@Lupiro: Die Making-of-Bonus-Beilage ist sehr plastisch :D
Deine Lösung ist sophisticated; ich bin aber nicht sicher. Das liegt weniger an der etwas sehr schenkelklopfenden Pointe, die sich als Lösung ergäbe, als daran, dass zwischen "im Glück" und "aufgeräumt" IMHO ein gewisses Glücksgefälle besteht, wobei fast alle alten Wörterbücher, in denen ich nachgeschlagen habe, beide Bedeutungenvon "aufgeräumt" kennen. Am schönsten drückt es Adelung aus, der unter "aufgeräumt" u.a. versteht: "Figürlich, wegschaffen, was das Gemüth mißvergnügt macht, in welcher Bedeutung aber nur das Participium der vergangenen Zeit aufgeräumt üblich ist, eine Gemüthsbeschaffenheit auszudrucken, welche ein geringer Grad der Fröhlichkeit ist, und entstehet, wenn man die Ursachen eines gehabten nicht mehr mit Bewußtseyn denkt." - Ist das nicht eine unsterbliche Formulierung? - "ein geringer Grad der Fröhlichkeit" - in unserer Epoche der Dauersuperlative?? Dem steht das "im Glück" gegenüber - was könnte damit gemeint sein? Das Grimmsche Wörterbuch bringt wiederum Mädchen und Zimmer direkt zusammen: "wie aufputzen wegschaffen alles unrats, reinigen, man sieht es also dem mädchen oder dem zimmer an, dasz es aufgeräumt ist" - möglicherweise hast du es doch getroffen? Mich würde interessieren, was die anderen meinen ....und was sich in ascots Hinterhand so findet!
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Waldkircher » 04.08.2016 13:40

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rund? Wenn man “im Glück“ als “schwanger“ versteht. Die meisten Schwangeren nehmen auch außerhalb des Babybauchs durch Wassereinlagerungen etc. deutlich zu. Runde Frauengemächer gibt's aber nicht.
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Groffin » 04.08.2016 15:03

@Waldkirch
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Runde Zimmer gab es z.B. in Türmen, auch wenn das eher die Ausnahme war.


Überlegungen:
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Eine ganz banale Lösung wäre "Mutter" - wenn man den zweiten Absatz auf die Schraubenmutter bezieht. Dann wäre das ein Homonym.

Ich habe außerdem das Wort "Traufraum" gefunden. Würde insofern passen, dass wenn man das Wort "Frau" rausnimmt, das Wort "Traum" entsteht. Die Frau kann - wenn sie glücklich ist - zur Traumfrau werden oder einfach zum Traum für den Ehemann...

Der Trauf-Raum selbst war sicher kein Frauengemach. Wobei ich keinen Beleg gefunden habe, dass es diese Bezeichnung für einen Raum als Dachboden wirklich gegeben hat.

Das "Frauenzimmer" ist sicher der Knackpunkt. Das kann eine Frau (Dame, Mädchen, Weib, etc.) sein, früher sogar der gesamte Hofstaat einer adeligen Frau. Oder tatsächlich ein Raum, der mit Frauen nichts zu tun hat.
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Otto » 05.08.2016 13:36

Ich denke »aufgeräumt« ist richtig. Es geht ja nicht um ein Synonym von »Glück«, sondern »Glück schafft weg, was das Gemüth mißvergnügt macht" (um es mit Adelung zu sagen). Und danach ist die Frau »aufgeräumt« umd räumt vielleicht sogar ihr Zimmer auf.
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Waldkircher » 05.08.2016 16:47

Otto hat geschrieben:Ich denke »aufgeräumt« ist richtig. Es geht ja nicht um ein Synonym von »Glück«, sondern »Glück schafft weg, was das Gemüth mißvergnügt macht" (um es mit Adelung zu sagen). Und danach ist die Frau »aufgeräumt« umd räumt vielleicht sogar ihr Zimmer auf.


Ich zweifle. “im Glück“ und “aufgeräumt“ sind IMHO zu verschieden. Und die Pointe, dass das Zimmer einer Frau noch nie ordentlich gewesen sei, ist selbst für ein Klischee zu flach.
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Re: Gedicht 1533 Was wird im Glück die Frau fast immer

Beitragvon Engelchen » 05.08.2016 16:51

Mich überzeugt aufgeräumt nicht!

Egal ob mit Frauenzimmer eine Person oder ein Gemach gemeint ist, würde es dann doch bedeuten, dass ein Frauenzimmer noch nie aufgeräumt war. Starker Zweifel!
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