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Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Waldkircher » 04.06.2014 10:05

Gut, aber was ist dann mit dem flammenden Auge in der letzten Strophe?
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Lupiro » 04.06.2014 10:16

Das Loch in einem Damm, das sich wie ein Feuer immer weiter ausbreitet?
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Lupiro » 05.06.2014 16:04

Ich möchte meine Lösung "Wasser" noch näher erläutern.
1. Strophe: Wasser aus der Gießkanne.
2. Strophe: Regen fällt auf einen Teich (= Bräutigams Mund) mit zitterndem Grund.
3. Strophe: Der Regen nährt die Pflanzen.
4. Strophe: Das Wasser wird gefährlich, wenn es überall eindringt.
5. Strophe: Auf einem See gibt das Wasser nach, z.B. bei einem Boot, durch Schallwellen erhebt es sich.
6. Strophe: Dammbruch, das Loch im Damm vergrößert sich wie ein Feuer.
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Engelchen » 05.06.2014 17:42

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Mit einer Lösung "Wasser" könnte ich mich eher anfreunden, als mit dem Wind.
Da der Wind männlich ist und als Bräutigam erscheint, hätte ich als Lösung aber gern eine "sie", zumal im Vers 4 auch von einer Mutter (die Mutter) gesprochen wird. Nun sind ja "das" Wasser und "die" See nicht so weit voneinander entfernt - Lupiros Erläuterungen zu Vers 5.

Das Aug' im 1.Vers würde ich als "Wassertropfen" (Tautröpfchen) interpretieren, zum letzten Vers habe ich noch keine Idee, bezüglich des Auges.
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon ascot » 17.06.2014 21:02

Neuer Vorschlag:
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Vulkan (Ätna) - bringt fruchtbare Böden, guten Wein, ...
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Engelchen » 17.06.2014 21:17

Brentano hat sein Rätsel "Die Verwandelte" genannt. Er hätte es doch auch "der" oder "das" Verwandelte nennen können. Für mich ist dies ein Hinweis, dass die Lösung "weiblich" sein muss.

Seht ihr das anders?
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Otto » 18.06.2014 07:30

In diesem Fall sehe ich das genauso wie Engelchen, weil sich Überschrift eindeutig auf das Lösungswort bezieht. Ansonsten ist es nicht zwingend, von einem Artikel auf den Genus des Lösungswort zu schließen, weil sich der Artikel ja auch auf Platzhalter beziehen kann (das Wort, die Silbe, etc.).
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Beaker » 18.06.2014 21:06

Wie wäre es mit der Honigbiene?

Mal als friedliche Nektarsammlerin (und Bestäuberin), mal als wild gewordener Schwarm.
Vielleicht hatten die Menschen im 18. Jahrhundert auch noch andere Vorstellungen über das Sozialwesen der Bienen.

Nur das mit dem Felsen verzehren passt hinten und vorne nicht.
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Beaker » 19.06.2014 00:21

Vielleicht ist die feindliche Mutter die "Mutter Natur", die ihre eigenen Kinder (die Bienchen) erst nährt um sie anschließend mit Frost zu ermorden.
Nebenbei verzehrt sie mit dem Frost auch noch den Felsen.
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Re: Gedicht 1074 Mein Aug ist stiller Blume Traum

Beitragvon Otto » 19.06.2014 15:47

Wie wäre es mit "Wetter"? Passt auch nicht ganz, nur so so ein Gedanke.

"Bei irgend lautem Wort erheb ich" -- "erheb"? "erbeb" würde Sinn machen. Ich hab's überprüft, steht aber "erheb" im Original. Druckfehler?
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