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Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

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Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon Waldkircher » 15.05.2014 21:18

Worträtsel
Manchmal, wenn man geht,
dann vergisst man den Anfang.
Doch dort ist meist auch das zu finden,
was man sucht.

Lösung oder Tipp: Anzeigen
Ausgangspunkt. Dessen Anfang ist der Ausgang, der als Bedeutung u.a. Ziel, Ende, (Auf)Loesung hat. In diesem Sinn waere das ein poetologisches Raetsel. Beide Wörter stehen in dieser Bedeutung schon im Grimm. Was meint ihr?

[zzz]
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Re: Lösungsvorschlag Gedichträtsel 597

Beitragvon Lupiro » 15.05.2014 22:25

Gegenvorschlag: Sichtweite

Man vergisst sich und sucht das Weite, das man in Sichtweite findet.
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Re: Lösungsvorschlag Gedichträtsel 597

Beitragvon Waldkircher » 15.05.2014 22:33

Auch schön. Sehr raffiniert. Gefällt mir gut.
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Re: Lösungsvorschlag Gedichträtsel 597

Beitragvon Waldkircher » 15.05.2014 22:45

Das Rätsel ist ja eine recht apodiktische Gattung. Woher kommen hier bloss das manchmal und meist?
Man könnte meinen Vorschlag auch auf das Homonym Ausgang in der dreifachen Bedeutung 1. Gang 2. Start 3. Lösung, Ziel reduzieren.
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Re: Lösungsvorschlag Gedichträtsel 597

Beitragvon Lupiro » 16.05.2014 11:40

"meist" bezieht sich m. E. darauf, dass man in Unfrieden geht, was ja nicht immer der Fall ist.
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Re: Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon Otto » 16.05.2014 21:39

Ich denke wiede rmal in Metaphern. Zum Beispiel: gehen = sterben, Anfang = Geburt, man sucht Unschuld, Frieden, ... ok, das passt nicht ganz, möchte nur die Möglichkeiten ausloten.

Was ist eigentlich das Lösungswort? Das, was man sucht?
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Re: Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon Waldkircher » 17.05.2014 14:19

Ja, so lese ich's
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Re: Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon the riddler » 18.02.2015 18:21

es ist das buch! mit vorwort! was heutzutage auf der letzten seite steht! und wenn man geht und kein lesezeichen verwendet beginnt man immer am anfang, ausser in japan!
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Re: Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon Otto » 23.02.2015 18:20

Wenn man kein Lesezeichen hat, dann vergisst man die Stelle, wo man das Lesen unterbrochen hat; man vergisst nicht den Anfang.
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Re: Gedicht 597 Manchmal, wenn man geht,

Beitragvon Waldkircher » 27.02.2015 12:31

Wie wäre es mit Weg? Wenn mit dem Gehen ein Aufbruch verbunden ist, also ein Weggang oder Weggehen, dann mag es schon vorkommen, dass man im Gehen den Weg sucht, den man am (Wort-) Anfang „vergessen"hat und der dort zu finden wäre.
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