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Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 14.07.2016 23:08
von Waldkircher
Um mal ein Verbum einzuführen
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walzen
im 18./19 Jahrhundert gebräuchlich für
A. Auf die Walz gehen der Handwerksgesellen
B. Walzer tanzen.

Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 19.07.2016 18:52
von Otto
Gute idee. Nur mit den "Sätzen" hapert's ein bisschen, passt weder zum Tanz noch zur Walz.

Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 20.07.2016 22:24
von Waldkircher
Also, Ihnen als Wiener etwas über Walzer zu erzählen, steht mir natürlich nicht an, aber könnte es nicht sein, dass man zumindest beim schnellen Walzer an Sätze denken kann, Otto?

Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 20.07.2016 22:44
von Otto
Mit "Walzer" assoziiere ich eher fließende Bewegungen denn Sätze. Ein "Satz" ist ein weiter/hoher Sprung und den sehe ich hier nirgendwo.

Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 03.08.2016 16:19
von Groffin
Wie wäre es mit...
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Absatz?
Einmal der Stiefelabsatz und einmal bei geschriebenem Text? Ein Absatz trennt zwar auch, aber er ordnet auch Sätze nach sinnvollem Inhalt.

Druck?
A. Der Druck als Kraft, die etwas fort treibt (aber im Schritt? naja...)
B. Zeitungs- oder Buchdruck, der Wörter und Sätze zusammenführt.


Walzer (walzen) wäre akzeptabel. Satz steht in der Musik ebenso für eine Art der Komposition als auch für einen Teil eines Werkes.

Re: Gedicht 2219 Ich führe in die Ferne...

BeitragVerfasst: 28.12.2017 00:37
von Helmut H
zu "walzen [2]":
Nach Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/walzen) muss es sich bei dem, was getanzt wurde, nicht notwendigerweise um einen Walzer handeln, sondern das Wort auch synonym mit "tanzen" in Gebrauch war.
Da früher auch Springtänze (z.B. Mazurka) weit verbreitet waren, würde das mit den Sätzen dann doch passen, zumal sich Brentano mit "geschah" ja wohl auf eine Bedeutung in der Vergangenheit bezieht.