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Nachschlagwerke

BeitragVerfasst: 13.07.2012 13:47
von Otto
(Hoffentlich) Alle hier geposteten Rätsel sind gemeinfrei, d.h. dass deren Autor unbekannt ist oder mindestens 70 Jahre tot. Demnach stammen die meisten Rätsel aus dem Zeitraum 1800 bis 1920. Um eine Lösund zu finden, muss man oft den damaligen Lebensgewohnkeiten und der damaligen Sprache Rechnung tragen.

Hier ein paar Links zu geeigneten Nachschlagwerken im Web:

http://www.zeno.org/
http://woerterbuchnetz.de/
http://www.kruenitz1.uni-trier.de/
http://de.academic.ru/
http://www.canoo.net/
http://www.dwds.de/
http://www.enzyklo.de/
http://www.retrobibliothek.de/retrobib/
http://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite
http://www.duden.de/

Bei Zeno und im Wörterbuchnetz findet man alte Wörterbücher und Lexika: Adelung 1793, Grimm, Goethe, Brockhaus 1809, Pierer 1857, Wander 1867, Meyers 1905, Georges 1913, u.v.a.m.

BeitragVerfasst: 13.09.2013 09:03
von windfrau
erst jetzt bemerkt. super quellen. danke!
lg, die windfrau

Re: Nachschlagwerke

BeitragVerfasst: 25.06.2014 19:07
von Otto

Re: Nachschlagwerke

BeitragVerfasst: 14.09.2015 10:49
von Rätselfreak
Hallo Otto,

ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich deine echt gute Liste noch ein wenig vervollständige:
http://www.mediaevum.de/wb.htm (hier gibt es eine Liste mit Wörterbüchern zu allen möglichen indoeuropäischen Sprachen/früheren deutschen Sprachstufen)
http://www.woerterbuch-portal.de/ (so ähnlich wie Wörterbuchnetz)
http://www.etymologie.info/

Re: Nachschlagwerke

BeitragVerfasst: 14.09.2015 11:48
von Otto
Aber klar doch, wir sind für alle sinnvollen Ergänzungen dankbar.

Re: Nachschlagwerke

BeitragVerfasst: 15.09.2015 21:11
von Otto
Nachtrag: http://www.etymologie.info/ ist totaler Schrott.

Beispiel: Die Suche nach "Liste" liefert 220 Treffer, jeden Artikel, wo "Liste" irgendwo im Text vorkommt. Ich würde eine Relevanz-Sortierung erwarten. Und dann der Inhalt ...

> Die Wörter "Leisten" und "leisten" werden zwar immer noch benutzt, aber mir scheinen sie doch etwas antiquiert zu sein. Zumindest ist der Zusammenhang zwischen dem Substantiv "Leisten" und dem Verb "leisten" in keiner Weise ersichtlich. <

Wie bitte? Was soll das das "mir scheinen" in einem lexikalischen Artikel?

> Also bleiben wir erst 'mal bei dem "Leisten". Der erste Hinweis auf "Leisten" zeigt, dass die Einordnung in die Rubrik "untergegangene Wörter" gar nicht so verkehrt ist <

Das klingt wie der Aufsatz eines 12jährigen, und selbst der kann's besser. Abgesehen davon ist der Text inhaltlich falsch: Das Wort "Leisten" (des Schusters, um die geht es) nicht untergegangen, sondern fachspezifisch und daher wohl dem Autor suspekt. Und das Verb "leisten" (Substantiv "Leistung") ist auch alles andere als untergegangen. Eine reife Leistung, dieser Artikel.

Dann wird noch angegeben, dass "Leiste" (i.d. Bedeutung von Latte) von lat. "lista" abstammt, was nur die halbe Wahrheit ist.

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Leiste (Latte, Streifen, Schenkelbeuge): von mhd. liste, ahd. lista (Saum, Borte, Streifen), germ. liston (Saum, Rand). Das germ./ahd. Wort ist früh ins romanische gelangt; lat. lista, frz. liste, ital. lista (Streifen, Borte). Dessen Bedeutung wandelte sich zu "längere Aufstellung, Verzeichnis" und kam im 16. Jh. aus dem Französischen als "Liste" zurück ins Deutsche (die frz. Kaufleute verwendeten lange Papiertreifen zur Aufstellung von Verzeichnissen). [...]

Tja, so stelle ich mir einen lexikalischen Artikel vor!