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Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fädchen

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Re: Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fäd

Beitragvon Waldkircher » 27.06.2014 21:56

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Meine Großmutter hat den Teig für ihren Apfelkuchen immer auf einem Blech ausgestrichen, und vor dem Backen die Apfelschnitze noch mit Eigelb, Zucker und Sahne bestrichen
Meine etwas losen Überlegungen für eine Lösung berücksichtigen nur die Lautebene (Homophonie), nicht die Schriftsprache und wenden den Blick von der Mythologie hin zur doch berechtigten Frage, wer eigentlich die kleinen Bergstierkälber in die Welt bringt. Das Phonem /ch/ in der letzten Silbe hat im Deutschen mindestens zwei lautliche Varianten, nämlich den so genannten ach-und den sogenannten ich-Laut. Ersetzt man nun ach- durch den ich-Laut, könnte das die Frage beantworten. Schwach muß natürlich nicht physisch schwach heißen, sondern kann sich auf den sich dann ergebenden Diminuitiv beziehen.
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Re: Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fäd

Beitragvon Beaker » 03.07.2014 00:16

Und noch eine (die?) Lösung:
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Seide(n) als Haus der Seidenraupenmade (Die mit dem Fädchen!) + Flechten als widerstandsfähiger Bodenbewuchs in den Bergen
Seidenflechten als Kopfputz der Mädchen

Hier noch eine Sonette, um sich das behagliche Streichen und Schlingen bildlich vor zu stellen.


Zugegeben, wer sucht, der findet auch meistens was und die Quellen sind rar.
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Re: Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fäd

Beitragvon ascot » 08.07.2014 21:35

Waldkircher hat geschrieben:
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Meine Großmutter hat den Teig für ihren Apfelkuchen immer auf einem Blech ausgestrichen, und vor dem Backen die Apfelschnitze noch mit Eigelb, Zucker und Sahne bestrichen
Meine etwas losen Überlegungen für eine Lösung berücksichtigen nur die Lautebene (Homophonie), nicht die Schriftsprache und wenden den Blick von der Mythologie hin zur doch berechtigten Frage, wer eigentlich die kleinen Bergstierkälber in die Welt bringt. Das Phonem /ch/ in der letzten Silbe hat im Deutschen mindestens zwei lautliche Varianten, nämlich den so genannten ach-und den sogenannten ich-Laut. Ersetzt man nun ach- durch den ich-Laut, könnte das die Frage beantworten. Schwach muß natürlich nicht physisch schwach heißen, sondern kann sich auf den sich dann ergebenden Diminuitiv beziehen.


Das könnte es wirklich sein!
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Ku(h)chen finde ich kongenial und passt perfekt zu den Fädchen und Mädchen. Die wurden dann extra am Anfang des Rätsels eingeführt, um die zweite Hälfte der Lösung nicht gar zu weit herholen zu müssen. (Streng genommen müsste eine kleine Kuh natürlich Kühchen heißen.)
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Re: Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fäd

Beitragvon hatti » 16.09.2020 20:17

Lösungsvorschlag:
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Für den ersten Teil halte ich die vorgeschlagene Lösung "Mädchen = kleine Made" für korrekt. Demnach wohnt diese in einem Apfel, einer Birne, einer Zwetschge oder Kirsche. In Wortzusammensetzungen wird aus "Kirsche" das einsilbige "Kirsch..."
und scheidet darum wohl aus.

Der zweite Teil:" Schwach sind die l e t z t e n; " die Schwachen sind die Matten
Gleichzeitg sind die Matten aber auch Bergwiesen, z.B. in den Alpen, von denen gesagt wird:
" doch, du darfst vertrauen, Die Wucht des Bergstiers können leicht sie tragen."

"Das G a n z e streicht und schlingt man mit Behagen."
Zu "matte" findet man im Duden Wörterbuch u.a.:
"Matte Substantiv femininum mitteldeutsch für Quark
Dies wäre also ein Brotaufstrich von Apfel, Birne oder Zwetschge mit Quark
Für des Wahrscheinlichste halte ich Apfel.
Damit ergäbe sich als Lösungswort. Apfelmatte
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Re: Gedicht 2733 Gib acht, dass du erhaschst des Rätsels Fäd

Beitragvon Otto » 17.09.2020 10:56

Ja, damit kann ich mich anfreunden. Gelöst? Irgendwelche Einwände?
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