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Henry Ernest Dudeney

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Das Rätsel der Priorin

The Canterbury Puzzles, Nr. 19

Die Priorin, die den Namen Eglantine trug, ist am besten durch Chaucers Bemerkung in Erinnerung geblieben: »Und Französisch sprach sie ganz schön und richtig, nach der Schule von Stratford-atté-Bow, denn das Französisch von Paris war ihr unbekannt.« Aber unser Rätsel hat weniger mit ihrem Charakter und ihrer Bildung zu tun als mit ihrer Kleidung. »Und daran hing eine Brosche von Goldglanz, auf der zuerst ein gekröntes A stand.«

Um die Brosche geht es uns, denn als sie gebeten wurde, ein Rätsel zu geben, zeigte sie der Gesellschaft dieses Schmuckstück und sagte: »Ein gelehrter Mann aus der Normandie gab mir einst diese Brosche als Glücksbringer und sagte seltsame und mystische Dinge über sie, wie dass sie eine Affinität zum Quadrat hat, und andere weise Worte, die für mich zu subtil waren. Aber der gute Abt von Chertsey hat mir einmal gesagt, dass das Kreuz so geschickt in vier Teile geschnitten werden kann, dass sie sich verbinden und ein perfektes Quadrat ergeben; obwohl ich nicht weiß, wie man das macht.«


Es wird berichtet, dass »die Pilger keine Antwort auf das Rätsel fanden, und der Schreiber von Oxenford dachte, dass die Priorin in dieser Sache getäuscht worden war; woraufhin die Dame sehr verärgert war, obwohl der sanfte Ritter den armen Schreiber wegen seines mangelnden Verständnisses für andere Rätsel verhöhnte und verspottete, was ihn mit Scham erfüllte und die Gesellschaft lustig machte.

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