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Henry Ernest Dudeney

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Das Rätsel des Gesetzeshüters

The Canterbury Puzzles, Nr. 13

Der Feldwebel des Gesetzes war »reich an Vortrefflichkeit. Er war diskret und von großer Ehrfurcht.« Er war ein sehr beschäftigter Mann, aber wie viele von uns heute, »schien er beschäftigter zu sein als er war«. Eines Abends sprach er über Gefängnisse und Gefangene und machte schließlich folgende Bemerkungen: »Und das, was ich gerade gesagt habe, erinnert mich daran, dass mir heute Morgen ein Rätsel eingefallen ist, das ich jetzt vorlegen werde.«

Dann holte er ein Stück Pergament hervor, auf dem der merkwürdige Plan gezeichnet war, den wir jetzt sehen.

»Hier«, sagte er, »sind neun Kerker, mit einem Gefangenen in jedem Kerker, außer einem, der leer ist. Diese Gefangenen sind in der Reihenfolge 7, 5, 6, 8, 2, 1, 4, 3 nummeriert, und ich möchte wissen, wie sie sich mit möglichst wenigen Bewegungen in die Reihenfolge 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 bringen können. Ein Gefangener kann sich auf einmal durch den Gang in den Kerker bewegen, der zufällig leer ist, aber niemals, bei Todesstrafe, dürfen zwei Männer gleichzeitig in einem Kerker sein. Wie kann man das machen?«

Wenn der Leser einen groben Plan auf einem Blatt Papier anfertigt und nummerierte Zähler verwendet, wird er es als interessanten Zeitvertreib empfinden, die Gefangenen in möglichst wenigen Zügen anzuordnen. Da nie mehr als ein Kerker frei ist, können die Züge auf diese einfache Weise aufgezeichnet werden: 3-2-1-6, und so weiter.

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