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Henry Ernest Dudeney

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Das Rätsel der Nonne

The Canterbury Puzzles, Nr. 11

»Ich glaube, es gibt keinen unter euch«, sagte die Nonne bei einer späteren Gelegenheit, »der nicht weiß, dass viele Mönche sich oft mit bestimmten Spielen die Zeit vertreiben, auch wenn sie für sie nicht erlaubt sind. Diese Spiele, wie die Karten und das Schachspiel, verbergen sie geschickt vor den Augen des Abtes, indem sie sie in Löcher stecken, die sie aus den Herzen der großen Bücher, die auf ihren Regalen stehen, herausgeschnitten haben. Sollte man die Nonne also tadeln, wenn sie das Gleiche tut? Ich will ein kleines Rätselspiel zeigen, das wir manchmal unter uns spielen, wenn die gute Äbtissin zufällig abwesend ist.«

Die Nonne legte dann die achtzehn Karten vor, die auf der Abbildung zu sehen sind. Sie erklärte, das Rätsel bestehe darin, die Karten in einem Stapel so anzuordnen, dass die oberste Karte auf den Tisch gelegt wird, die nächste ganz unten im Stapel, die nächste auf den Tisch, die nächste ganz unten im Stapel und so weiter, bis alle auf dem Tisch liegen, so dass die achtzehn Karten dann »CANTERBURY PILGRIMS« lauten. Natürlich muss jede Karte unmittelbar rechts von der vorhergehenden auf den Tisch gelegt werden. Es ist einfach genug, wenn man rückwärts arbeitet, aber der Leser sollte versuchen, die geforderte Reihenfolge zu erreichen, ohne dies zu tun oder irgendwelche tatsächlichen Karten zu benutzen.

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