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Henry Ernest Dudeney

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Das Rätsel des Gutsbesitzers

The Canterbury Puzzles, Nr. 10

Chaucer sagt über den Knecht des Gutsherrn, der zu seiner Pilgergruppe gehörte: »Ein Förster war er wahrlich, wie ich vermute«, und erzählt uns, dass »seine Pfeile nicht mit Federn niedrig hingen, und in seiner Hand trug er einen mächtigen Bogen.«

Als man eines Tages in einem Gasthaus mit dem alten Schild »Chequers« einkehrte, erklärte sich dieser Freibauer bereit, den Gästen eine Kostprobe seines Könnens zu geben. Er wählte neun gute Pfeile aus und sagte: »Seht, meine Herren, wie ich diese neun Pfeile so schießen werde, dass jeder von ihnen in der Mitte eines der Quadrate auf dem Zeichen des 'Chequers' liegen wird, und dennoch wird kein Pfeil mit einem anderen Pfeil in einer Linie liegen.«

Das Schaubild zeigt genau, wie er das gemacht hat, und man wird keine zwei Pfeile in einer Linie finden, weder waagerecht noch senkrecht noch diagonal.

Dann sagte der Förster: »Hier ist nun ein Rätsel für euch. Nehmt jeweils drei der Pfeile in eines der benachbarten Quadrate, so dass die neun Pfeile so angeordnet sind, dass keiner von ihnen in einer Linie mit einem anderen liegt.«

Mit einem »benachbarten Quadrat« ist ein Quadrat gemeint, das entweder seitlich oder diagonal daran angrenzt.

Anmerkung: Die Anordnung der Pfeile auf dem 9x9 Brett entspricht dem »8 Damen Problem« auf dem üblichen 8x8 Brett.

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