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Henry Ernest Dudeney

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Das Rätsel des Tapezierers

The Canterbury Puzzles, Nr. 8

Dann trat der Tapiser vor, der natürlich ein Hersteller von Wandteppichen war und nicht mit einem Schankwirt verwechselt werden darf, der Bier zapft und verkauft.

Er brachte ein wunderschönes Stück Wandteppich hervor, das in einem einfachen Schachbrettmuster gearbeitet war, wie auf der Abbildung zu sehen. »Dieses Stück Gobelin, meine Herren«, sagte er, »hat hundertneunundsechzig kleine Quadrate, und ich wünsche, dass Ihr mir sagt, wie man den Gobelin in drei Stücke schneiden kann, die zusammenpassen und ein ganzes Stück in Form eines perfekten Quadrats ergeben. Und da es verschiedene Arten gibt, dies zu tun, möchte ich die Art und Weise wissen, bei der zwei der Stücke zusammen so viel wie möglich von dem reichen Stoff enthalten.«

Es ist klar, dass der Teppichmacher beabsichtigte, die Schnitte nur entlang der Linien vorzunehmen, die die Quadrate trennen, und da der Stoff nicht auf beiden Seiten gleich war, darf kein Stück umgekehrt werden, aber es muss darauf geachtet werden, dass das Karomuster richtig passt.

Anmerkung: Das englische Wort »Tapiser« bezeichnet sowohl einen (Wand-) Teppichmacher als auch einen Schankwirt.

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