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Henry Ernest Dudeney

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Äpfel kaufen

Amusements in Mathematics, Nr. 36

Da der Kauf von Äpfeln in kleinen Mengen schon immer mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war, halte ich es für angebracht, einige Anmerkungen zu diesem Thema zu machen. Wir alle kennen die Geschichte vom schlauen Jungen, der, als die alte Frau ihm sagte, sie verkaufe ihre Äpfel zu vier Stück für drei Pence, erwiderte: »Mal sehen! Vier für drei Pence, das sind drei für zwei Pence, zwei für einen Penny, einer umsonst — ich nehme einen!«

Es gibt ähnliche Fälle von Verwirrung. Ein Junge kaufte beispielsweise einmal einen Apfel für einen Penny, doch als er erfuhr, dass die Birnen der Frau denselben Preis hatten, tauschte er ihn um und wollte gerade weggehen.

»Halt!«, sagte die Frau. »Du hast mir die Birne noch nicht bezahlt!«

»Nein«, sagte der Junge, »natürlich nicht. Ich habe dir den Apfel dafür gegeben.«

»Aber du hast den Apfel nicht bezahlt!«

»Gott segne die Frau! Du erwartest doch nicht, dass ich für den Apfel und die Birne bezahle!«

Bevor die arme Frau sich aus dem Wirrwarr befreien konnte, war der Junge verschwunden.

Dann ist da noch der Mann, der einem Jungen sechs Pence gab und ihm versprach, das Geschenk zu wiederholen, sobald der Junge daraus neun Pence gemacht hätte. Fünf Minuten später kehrte der Junge zurück.

»Ich habe daraus neun Pence gemacht«, sagte er und reichte seinem Wohltäter gleichzeitig drei Pence.

»Wie kommst du darauf?«, wurde er gefragt.

»Ich habe Äpfel im Wert von drei Pence gekauft.«

»Aber das ergibt doch keine neun Pence!«

»Ich würde eher meinen, dass es das doch tut«, antwortete der Junge. »Die Apfelverkäuferin hat doch drei Pence, oder? Ich habe Äpfel im Wert von drei Pence und habe dir die anderen drei Pence gerade gegeben. Was ist das denn anderes als neun Pence?«

Ich führe diesen Fall nur an, um zu zeigen, dass der Junge wirklich ein wenig Unterweisung in der Kunst des Apfelkaufs benötigt. Deshalb werde ich eine einfache Denksportaufgabe zu diesem Bereich des Handels stellen.

Eine alte Frau hatte Äpfel in drei Größen zu verkaufen: einen für einen Penny, zwei für einen Penny und drei für einen Penny. Natürlich entsprachen zwei Äpfel der zweiten Größe und drei Äpfel der dritten Größe jeweils einem Apfel der größten Größe. Nun gab ein Herr, der gleich viele Jungen wie Mädchen hatte, seinen Kindern sieben Pence, die sie gemeinsam für die Äpfel ausgeben sollten. Die Aufgabe besteht darin, jedem Kind die gleiche Anzahl Äpfel zu geben. Wie wurden die sieben Pence ausgegeben und wie viele Kinder gab es?

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