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Ich (Cindy)

Du möchtest also etwas über mich erfahren? Nun, mein Name ist Cindy, nein ich bin nicht Cindy Crawford, ich bin viel hübscher. Und einen Catwalk habe ich auch.  Ich bin eine Kurzhaarkatze mit wunderhübschem, schwarzen Fell und einem winzigen weißen Fleck vorne am Hals. Geboren bin ich irgendwann Anfang Juni 1987. An das genaue Datum kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber ich war dabei, glaubt es mir. Wie es dazu kam, weiß ich leider auch nicht mehr, aber der erste Aufenthaltsort, an den ich mich erinnere, war das Wuppertaler Tierheim. Also ich sag Euch, die Leute da waren ja echt nett und haben gut für mich, meinen Bruder und all die anderen Tiere gesorgt, aber daß das kein Ort ist, wo ich den Rest meines Katzenlebens verbringen möchte, war mir von Anfang an klar. Aber ich dachte mir, sei geduldig, es wird schon mal ein Mensch vorbeikommen, der mir gefällt, den ich adoptieren und dessen Leben ich mit meiner Anwesenheit bereichern kann. Und ich behielt Recht.


Cindy auf dem Teppich liegend

 

 

Cindy auf der Fensterbank

Cindy auf der Sessellehne sitzend

Im September 1987 kam sie in's Tierheim. Ihr Name ist Angela. Wir waren uns gleich sympathisch und beschlossen, es miteinander zu versuchen. (Unter uns Katzen gesagt, an mir würde es eh nicht liegen, wenn es nicht funktioniert hätte.) Nun, was soll ich Euch sagen, wir kamen wunderbar miteinander klar. Angela, mein von mir adoptiertes Frauchen, hatte ihre Wohnung schon für meine Ankunft schön hergerichtet. In der Küche standen Futternäpfe für mich, natürlich wohlgefüllt, im Flur und in der Küche standen je ein selbstgebastelter Kratzbaum mit viel Spielzeug dran und im Bad wartete ein mit sauberer Katzenstreu gefülltes Klo auf mich. Ich glaube, ich hätte es nicht besser antreffen können.


Mein Frauchen war zum ersten Mal von einer Katze adoptiert worden, daher hatte sie im Umgang mit mir noch einiges zu lernen. Aber sie war gelehrig. Schnell hatte ich ihr begreiflich gemacht, was mir abgesehen von den vielen Streicheleinheiten und Schmusestunden, die sie gerne zu geben bereit war, noch zu meinem Glück fehlte. Immer frisches Katzengras, gelegentlich ein Scheibchen Schinken und ab und zu ein kleines bißchen Sahne ("schleck"). Auch welche Plätze ich zum schlafen bevorzugte, hatte ich ihr dann schnell begreiflich gemacht. Sie hatte sich das offenbar so gedacht, daß sie weiterhin in ihrem Bett, ich hingegen auf einem meiner Kratzbäume schlafen sollte. Das hab ich ihr schnell ausgeredet. So ein Bett ist doch für mein Frauchen alleine viel zu groß und ungemütlich. Ich hab es ihr daher gemütlicher gemacht, indem ich ihr ab sofort Gesellschaft leistete.  Aber auch oben auf den vielen Schränken konnte ich herrlich herumwandern und mal ein Schläfchen machen, denn mein Frauchen hatte mir viele solcher Plätze mit Teppichboden und Decken ausgelegt, so daß ich es mir auch dann richtig gemütlich machen konnte, wenn ich mal alleine sein wollte.


Cindy Blick nach oben
Cindy Gesicht 1

Nun ja, unser Leben gestaltete sich im allgemeinen recht erfreulich. Sicher, es gab auch mal den einen oder anderen unangenehmen Moment, z.B. als mich im Alter von etwa einem Jahr eine mir bisher unbekannte Sehnsucht befiel, die ich ab sofort äußerst lautstark Tag und Nacht äußerte, woraufhin mein Frauchen völlig genervt schnellstens einen Termin beim Tierarzt für mich machte. Der gab mir was zum einschlafen und als ich einige Zeit später wieder erwachte, hatte ich für kurze Zeit ein wenig Bauchschmerzen. Aber das Schlimmste, mein Fell war völlig durcheinander. Da mußte ich mich erst einmal ganz ausgiebig putzen und lecken. Wer weiß, was die mit mir angestellt haben, während ich schlief. Ach ja, solche Anfälle wie vor dem Tierarztbesuch hatte ich übrigens nie wieder. Und bei den nächsten Besuchen dort habe ich auch immer aufgepaßt, daß die mir nicht noch einmal was zum einschlafen geben. Lediglich die notwendigen Impfungen habe ich zugelassen. Was sein muß, muß sein.


Einen entscheidenden Einschnitt in meinem Leben gab es, als mein Frauchen plötzlich regelmäßig Besuch bekam von einem Mann, der so ganz anders sprach als alle Menschen, die ich bisher kennengelernt hatte. Ich erfuhr dann, daß er in Wien beheimatet ist. Damals sagte mir das noch nicht viel, aber heute leben mein Frauchen und ich auch in Wien und ich weiß jetzt, hier spricht man halt so. Aber eins sag ich Euch, mein "MAUNZ" bleibt ein "MAUNZ", da kann mein neues Herrchen reden, wie er will. Aber eins muß ich ja schon zugeben, nicht nur mein Frauchen, nein auch Otto, mein neues Herrchen, ist sehr lieb zu mir und verwöhnt mich z.B. beim Frühstück immer mit einer Portion Schinken. Das macht es mir doch gleich viel leichter, mich hier in der neuen Wohnung mit den vielen neuen Geräuschen und Gerüchen einzuleben.


Cindy auf der Sessellehne liegend
Cindy Augen im Korb

 

 

 

 

Cindy & Donald, pruegelnd 2

Ich sage Euch, so ein Umzug ist schon was Aufregendes für unsereins. Schon die ganzen Vorbereitungen, plötzlich kamen alle möglichen fremden Leute in unsere Wohnung. Die einen wollten sie renovieren, die anderen entrümpeln, und die nächsten anmieten. Soviel Unruhe mag ich gar nicht. Und dann kamen Leute und brachten Unmengen von Kartons, die mein Frauchen nach und nach mit unserem ganzen Haushalt gefüllt hat. Nicht, daß es keinen Spaß gemacht hätte, auf den wachsenden Kartonbergen herumzuklettern und alles genau zu inspizieren, aber mir fehlte doch meine gewohnte Ordnung. Und eines Tages kam Otto mal wieder, er und mein Frauchen packten auch noch das letzte und allerletzte Zeug ein, ja, auch meine Futternäpfe ("empörtzuguck"), dann verfrachteten sie mich in meinem Transportkorb ("maunzendeinbißchenprotestier") und dann ging es ab in's Auto und auf eine ca. elfstündige Fahrt. Unter uns, ich habe natürlich so getan, als ob mir das alles gar nichts ausmacht, Katze weiß ja, was sich gehört, aber ich war schon ziemlich verunsichert, was da wohl vorging. Nun ja, auch diese Fahrt ging einmal zu Ende und ich wurde in eine mir unbekannte Wohnung gebracht, unser neues gemeinsames Zuhause. Puh, da gab es viel zu erkunden, denn diese Wohnung war viel größer als unsere alte. Erstaunlicherweise fand ich ein paar mir bekannte Dinge vor, meine Futternäpfe, mein Katzenklo und meinen Lieblings-draufrumräkel-Teppich z.B., aber ansonsten war noch alles ganz fremd. Und ich hab mich gefragt, ob meine Menschen wirklich auf Dauer so ganz ohne Möbel leben wollten. Aber diese Frage hat sich erledigt, als die Leute von der Spedition kamen und fast alle unsere alten Möbel brachten. Hah, endlich wieder einige bekannte Gerüche ("schnurr"). Langsam wurde es wohnlich und als ich auch einen neuen Kratzbaum bekam, mit Höhle zum verstecken, war ich schon richtig zufrieden. Und mein neues Herrchen hat mir in vielen Räumen Katzentreppen gebaut, damit ich auch auf die hohen Schränke hinaufkomme. Das ist doch wirklich toll. Aber stellt Euch vor, es gibt doch tatsächlich jemanden, der was dagegen hat, daß ich hier eingezogen bin. In der Nachbarwohnung lebt nämlich ein Kater (Donald) und der kommt öfter mal über's Dach zu uns rübergetigert und versucht mir einzureden, daß das sein Revier wäre. Von wegen ("empörtmaunz")! Diese Wohnung hier haben jetzt ich und meine Menschen in Besitz genommen. Und ich verteidige meinen Besitz mit Zähnen und Krallen, wenn es sein muß.


Ja, aber wenn ich nicht gerade mit Verteidigung beschäftigt bin, dann spiele ich gerne, lasse mich streicheln oder putze mich (Katze achtet ja schließlich auf sich). Auch schlafe ich gerne. Derzeit ist mein bevorzugter Schlafplatz auf dem Bügelbrett von meinem Frauchen, aber auch die Höhle vom Kratzbaum ist ein feiner Platz. Oder auch mitten auf der Treppe, das kann ich ja schließlich erwarten, daß meine Menschen Rücksicht nehmen und über mich drüber steigen.

Ja Freunde, ich hab schon ein feines Leben, findet Ihr nicht auch?

Cindy Gesicht 2

 

Falls Ihr noch ein paar Bilder sehen wollt, so gibt es hier noch ein paar einzelne ...

Cindy Gesicht 3 Cindy  ... oh was bin ich muede Cindy in der Rolle vom Kratzbaum Cindy am Fenster
Donald im Schnee will Einlass Cindy & Donald ... pruegelnd Cindy & Donald  Aug in Auge Donald von nebenan Donald ... ich bin doch auch ein huebscher Kater

... oder Ihre schaut Euch die neu eingerichtete Bildergalerie an. Die ist ganz komfortabel zum durchblättern.