Wir haben die Genehmigung für die Baumfällung bekommen. Der Gärtner wird benachrichtigt und sagt uns einen Termin für die kommende Woche zu. Uns wurden natürlich Ersatzpflanzungen auferlegt. Aber das ist eh klar und auch kein Problem für uns. Wir wollen ja schließlich einen Garten mit Bäumen, Sträuchern, Blumen und allem, was so dazu gehört.
Der Gärtner ist da und die drei kranken Bäume werden gefällt. Es tut uns in der Seele weh, aber Sicherheit geht vor. 4 LKW-Ladungen voller Geäst wurden entsorgt. Die Stämme wurden in "handliche" Stücke zerteilt und im Vorgarten gelagert. Dieses Holz holt sich in den nächsten Tagen ein Nachbar, der es dann nach und nach verheizt. Die Wurzelstöcke ließ der Gärtner in der Erde nachdem wir ihm erzählt haben, dass in Kürze ein Abrissunternehmer kommt und der einen viel stärkeren Bagger hat, mit dem sich das Entfernen schneller und einfacher erledigen lässt.
![[Foto]: Hausbaublog janko.at Jänner Januar 2015 Baumfällung](../Fotos/tn-2015-01-19-02.jpg)
Für heute wurde vom Magistrat eine Verhandlung zur Festlegung straßenpolizeilicher Maßnahmen anberaumt. Dabei wurden Dinge besprochen wie zeitweise während der Bauarbeiten einzurichtende Halteverbote oder Straßensperrungen. Außerdem wurde mit dem Abrissunternehmer besprochen, wann er mit seiner Arbeit anfangen kann. Der folgende Montag wird vereinbart. 6 Wochen früher als ursprünglich im Bauzeitplan stand. Uns soll es recht sein. Früher Arbeitsbeginn bedeutet ja hoffentlich auch eine frühere Fertigstellung und früheren Einzug.
Heute war unser Betreuer von der Versicherung da und es wurden die Einzelheiten für den nötigen Versicherungsschutz während der Bauzeit besprochen und veranlasst.
Heute haben wir die letzten Reste aus der Garage ausgeräumt. Es ist unglaublich wie viele Dinge dort untergebracht waren. Außerdem haben wir Steine geschleppt, Betonfliesen, die bisher zu einer Art Terrasse ausgelegt waren und die wir später weiter verwenden wollen.
![[Foto]: Hausbaublog janko.at Jänner Januar 2015 Garage entrümpelt](../Fotos/tn-2015-01-24-01.jpg)
Es geht los. Bereits um halb 7 am Morgen hat die Firma Husek angefangen zu arbeiten. Zunächst wurden die metallenen Zaunelemente abgeflext, damit war der Zugang zum Grundstück frei. Kurz danach kam ein riesiger Tieflader und brachte einen Bagger, der mich von den Ausmaßen eher an einen Panzer erinnerte. Andy, der Baggerführer, hat dann vormittags die 3 wirklich großen Wurzelstöcke entfernt und die Garage zerlegt. Er hat dabei mit einer bemerkenswerten Präzision gearbeitet, wirklich bewundernswert. Außerdem wurde ein alter Brunnenschacht entfernt und ein Teil des Gartenwegs. Alles wurde - je nach Material - auf die diversen LKWs geladen und weggebracht.
Anschließend wurde das Gelände zumindest grob geebnet. Als nächstes kam Herr Rückmann, unser Bauleiter, und hat mit einigen Mitarbeitern das Schnurgerüst für den Aushub vermessen und gesteckt. Nun konnte der Baggerführer mit dem Aushub beginnen. Den ganzen Nachmittag wurde ausgehoben, aufgeladen und weggefahren.
![[Foto]: Hausbaublog janko.at Jänner Januar 2015 Aushub](../Fotos/tn-2015-01-26-10.jpg)
Weiter geht's. Das Loch wächst und wächst und wächst. Den Tag über wurden
etwa 30 LKW-Ladungen an Aushub weggeführt. Langsam wird uns unheimlich und wir
fragen uns ob vom Garten überhaupt noch etwas übrig bleibt. Aber der Bauleiter
erklärt uns, dass das Loch leider etwas größer als gedacht ausfallen musste,
da wir so lockeren Schotterboden haben und der Arbeitsgraben für die Leute
ausreichend groß und sicher sein muss. Dagegen kann man natürlich nichts
sagen.
Heute waren wir nicht auf der Baustelle, haben das Treiben nur per Webcam verfolgt. In dem immer noch weiter wachsenden Loch wird der Sickerschacht platziert.
![[Foto]: Hausbaublog janko.at Jänner Januar 2015 Baugrube mit Sickerschacht](../Fotos/tn-2015-01-28.jpg)
Gegen Mittag ist der Baggerführer mit seiner Arbeit fertig und
verlädt sein Arbeitsgerät wieder auf dem bereitstehenden Tieflader. Wegen des
schon erwähnten Schotterbodens kommen nun 2 Mitarbeiter von Augsberger und
sichern die Wände der Baugrube mit großen Planen gegen Abrutschen. Außerdem
kommt der Elektriker und stellt einen Bauprovisoriumskasten auf, damit die
Arbeiter während der Bauphase auch Baustrom haben.
Am Nachmittag haben wir einen Termin mit Herrn Fröhlich bei der Firma
Augsberger. Gut 4 Stunden lang werden alle Details zum Keller besprochen,
teils unter Teilnahme des Installateurs, teils unter Teilnahme des
Elektrikers.
Wir kommen drauf, dass wir einen Fehler gemacht haben. Wir hatten bei der
Planung des Wohnzimmers darauf geachtet, dass unsere 4,50m-Schrankwand, die
uns nach wie vor gut gefällt und die wir natürlich mitnehmen wollen, auch
wirklich an die vorgesehene Wand passt. Heute sind wir nun drauf gekommen, dass
wir uns bei der Breite geirrt haben, die Schrankwand ist 16cm breiter als
gedacht und passt jetzt nicht mehr an diese Stelle. Waaaaaaah! Nun haben wir 2
Möglichkeiten. Lösung 1: Wir lassen ein 50cm-Element weg und brauchen einen
Schreiner, der uns die restlichen 4m dann anpasst. Wäre machbar. Lösung 2: Wir
stellen die Schrankwand an eine andere Wand. Das wäre möglich, wenn wir eine
Türe etwas verschieben. Es hätte allerdings starke Auswirkungen darauf, wie
die restlichen Wohnzimmermöbel gestellt werden können bzw. müssen. Wir sind
noch unschlüssig.
Was wir auf jeden Fall beim Planer angefragt haben, ob wir die
tragende Innenwand noch etwas verschieben können. Dadurch werden zwar einige
Räume ein wenig kleiner, dafür aber der Flur größer. Und da wir im Flur vorher
eh etwas beengt waren, ist das gar nicht so schlecht.
Wir schieben Möbel hin und her. Ja OK ... nur am Computer natürlich. Wir
sind am Einrichten des Hauses unter Berücksichtigung aller vorhandenen Möbel.
Bis auf die Küche nehmen wir alle Möbel mit und auf dem Plan haben auch alle
ihren Platz gefunden.