Schlechte Nachrichten. Herr Fröhlich, unser Planer bei der Firma Augsberger, hat durch Gespräche mit der Baupolizei erfahren, dass unser Wunsch nach einem Carport sich wohl nicht erfüllen wird. Dass nicht genug Platz für eine Garage ist, war uns ja schon klar, aber auf den Carport hatten wir doch gehofft. Aber da sprechen irgendwelche Bauvorschriften dagegen. Sehr schade!
Der Vermessungsingenieur hat eine Grenzverhandlung anberaumt. Zu dieser
werden die Eigentümer aller an unseren Grund anstoßenden Grundstücke geladen.
Dabei werden die in den amtlichen Plänen enthaltenen Grundstücksgrenzen
überprüft und falls nötig angepasst. Es ergaben sich keine Unstimmigkeiten.
Der Grenzverlauf wird demnach in das amtliche Grenzkataster übernommen.
Schlechte Nachrichten. Herr Wagner teilt uns mit, dass zusätzliche Kosten
auf uns zukommen. Grund: Wir planen eine Gasheizung und die Stadt Wien
schreibt Bauherren in Wien in diesem Fall zwangsweise eine Solaranlage am Dach
(oder ein anderes umweltfreundliches Energiesystem, das bei uns aber nicht in
Frage kommt) vor. Das war bei der bisherigen Planung nicht berücksichtigt
worden. Wir wussten davon nichts. Dass diese Tatsache aber auch bei der Firma Augsberger
nicht allgemein bekannt war, verwundert und ärgert uns schon. Fakt ist: Wir wollen
eigentlich keine Solaranlage am Dach. Solche Anlagen kosten einen Haufen Geld,
sind aber absolut unrentabel. Dieses Thema ist für uns noch nicht
abgeschlossen ...
Herr Fröhlich hat unseren Einreichplan fertig und war heute da um sich
unsere Unterschrift zu holen. Der Plan war noch einmal geändert worden
hinsichtlich der genauen Position des Hauses auf dem Grundstück. Das war
möglich wegen eines der leider noch zu fällenden Bäume. Allerdings heißt das
auch, dass der Beginn der Arbeiten nun erst nach der Baumfällung stattfinden
kann. Jedenfalls wurde der Einreichplan noch am gleichen Tag bei der
Baupolizei abgegeben. Nun heißt es warten.
Wir waren wieder mal beim Entrümpeln der Garage, als wir Besuch von einem
Herrn von der MA 42 bekamen. Das Stadtgartenamt überprüft natürlich die
Rechtmäßigkeit von Baumfällanträgen. Der Herr hat also die betreffenden Bäume
unter die Lupe genommen und dann unsere Befürchtungen hinsichtlich der
Krankheit und mangelnden Standfestigkeit bestätigt. Er kündigt an, dass wir
Mitte oder Ende Jänner mit der Genehmigung rechnen können.