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Gabriel Knight 2 – The Beast Within

Kapitel 4: Auf den Spuren des Königs

Eröffnungsfilm

Grace träumt von Werwölfen, die sie nachts im Wald verfolgen. Sie wird von Ludwig dem II gerettet, der auf seinem Schlitten vorbeikommt (glaubt sie), aber dann verwandelt sich Ludwig in einen Wolf. Grace erwacht.

Rittersberg

Wir erwachen, gehen zum Postamt und bekommen einen Brief von Gabriel ausgehändigt. Wir lesen ihn:

Gracie,

Du hast Dich entschlossen, herzukommen. Das ist großartig. Hallo und so. Ich bin sicher, Gerde und Du werden miteinander klarkommen.

Danke, daß Du das Werwolfbuch gefunden hast. Mir ist noch nicht klar, was das alles zu bedeutet, aber es könnte hilfreich sein. Über Ludwig könntest Du einiges dort haben.

Übergrau sagt, daß Du zwei Orte checken sollst - Da ist ein Schloß "Neuschwan" oder so, und es soll auch ein Museum über ihn geben - irgendwo. Es wäre wirklich sehr gut, Wenn Du da ein bißchen Zeit investieren könntest.

Keine Sorge! Diesmal läuft alles recht glatt. Ich habe einen Verdächtigen zu einem Jagdclub verfolgt, der von einem Mann namens von Glower geleitet wird. Er scheint in Ordnung zu sein, aber ich bin mir sicher, daß mit mindestens einem der anderen etwas nicht stimmt. Du brauchst Dir trotzdem keine Sorgen zu machen. Ich habe einen Kriminalbeamten Leber kennengelernt, also habe ich Rückendeckung.

Ich werde das bald abgeschlossen haben. Bleibe ruhig und genieße Deinen Aufenthalt, bis ich komme.

Gabriel

Biographie Ludwigs II

In der Bibliothek finden wir eine Biographie Ludwigs II. und lesen sie:

Im Gasthaus

Wir fragen Herrn Huber erneut nach Gabriels Aufenthaltsort, erhalten aber wieder keine Antwort.

An einem Tisch sitzen die Smiths. Wir unterhalten uns mit ihnen. Sie seien "Dämonologen", die den Guten gegen das Böse beistehen. Frau Smith legt uns und Gabriel das Tarot. Gabriel sei in großer Gefahr ("Der Tod", "Der Stab"). Es gäbe aber eine Macht ("Die Hohepriesterin"), die uns unterstützt.

Kirche

In der Kirche, im Raum hinter dem Altar, finden wir Gerde, die offensichtlich um Wolfgang trauert und der auch das Silberherz gehört. Grace erkennt, daß ihre Eifersucht unbegründet war, und möchte sich mit ihr versöhnen.

Wir gehen zum Schloß zurück, durch den Schrank und den Geheimgang in den Rosengarten. Dort pflücken wir vier rote Rosen und bringen sie Gerde in die Kirche, bei der wir uns entschuldigen. Wir erzählen Gerde, daß wir im Auftrag Gabriels Nachforschungen zu Ludwig anstellen sollen und Ludwigs Schlösser besuchen müßten.

Gerde gibt Grace daraufhin Gabriels Autoschlüssel. Im Auto läge auch eine Karte von Südbayern, auf der alle Schlösser vermerkt sind.

Neuschwanstein

In der Eingangshalle gibt es eine geheimnisvolle verschlossene Türe, die nicht Teil der Führung ist. Auf dem Weg zu dieser Türe wurde Ludwig II 1886 verhaftet.

Kurz vor seinem Tode hätte sich Ludwig mit dem Okkulten beschäftigt.

In der Sängerhalle hängen Bilder, auf denen des öfteren Wölfe zu sehen sind. Sie können keinem Werk Wagners zugeordnet werden (die Bilder in allen anderen Räumen sind jeweils aus einer Wagner-Oper).

Herrenchiemsee

Wir sehen uns um Ludwig-Museum um und lesen alles, was es zu Lesen gibt:

Wagnermuseum

Das Wagnermuseum in Bayreuth ist eigentlich geschlossen, aber der Wächter, ein netter junger Herr, ist von Grace so angetan, daß er uns trotzdem hineinläßt.

Wir finden noch einen Brief Wagners an Ludwig, indem er schreibt, daß er und Beaujolais alles genau vermessen hätten und nun 8 identische "Objekte" notwendig wären. Daneben liegt eine Art architektonische Skizze des Wittelsbacher Theaters.

Der Wächter ist Musikstudent. Er träumt davon, einmal die verschollene Wagner-Oper zu finden, die Ludwig II in seinem Brief an den Münchner Dirigenten angedeutet hat.

[Wir überlegen: Alle Räume auf Neuschwanstein zeigen Szenen aus Wagner-Opern. Die Bilder in der Sängerhalle kann jedoch niemand zuordnen - sind das Bilder aus der verschollenen Oper? Solle die Uraufführung der verschollenen Oper im Wittelsbacher Theater stattfinden? Wozu waren die genaue Vermessung und die 8 identische "Objekte" notwendig? Was für Objekte?]

In der Eingangshalle finden wir noch eine kleine Vitrine, in der Cosima Wagners Tagebuch ausgestellt ist. Wir können es jedoch nicht näher besichtigen.

Rittersberg

Gerde erzählt uns, daß Professor Barkley angerufen hätte. Wir rufen ihn vom Apparat in der Bibliothek zurück. Er teilt uns mit, daß er einen Spezialisten (Hrn. Dallmeier) für Bayerische Geschichte aufgetrieben hätte und gibt uns dessen Telefonnummer.

Wir rufen Herrn Dallmeier an. Dieser lädt uns nach Berg am Starnberger See ein, er wolle uns etwas zeigen. Wir fragen ihn nach dem Schwarzen Wolf. Er hätte noch nie von ihm gehört.

Starnberger See

Wir treffen Herrn Dallmeier. Das Tagebuch Ludwigs sei geheim, er versuche seit fünf Jahren, da ranzukommen. Nur ein englischer Biograph, Sir Richmond Chaphill, hätte es einmal gesehen. Vielleicht könnten wir ja einmal mit Chaphill sprechen. [Chaphills Ludwig-Biographie ist übrigens genau diejenige, die wir in der Schattenjägerbibliothek gefunden haben.]

Ludwig hätte Bayern an Preußen ausgeliefert - nicht freiwillig, er sei von Bismarck manipuliert worden. Bismarck sei auch an der Verschwörung gegen Ludwig beteiligt gewesen.

Ludwig sei ständig von Schuldgefühlen gequält worden. Das Tagebuch sei voll davon. Nein, er kenne den Grund nicht, aber sicher nicht wegen seiner sexueller Neigungen.

Auf seinen nächtlichen Schlittenfahrten hätte Ludwig  auch manchmal angehalten und sei stundenlang alleine durch die Wälder gestreift.

Der schwarze Wolf sei möglicherweise Paul Goden gewesen, zumindest hätte man ihn damals so genannt. Er sei Ausländer, aber angeblich von altem deutschen Adel. Möglicherweise ein Spion Bismarcks und sehr ehrgeizig. Goden hätte 1870 von Bismarck Titel und Ländereien erhalten, dann habe man nie mehr etwas von ihn gehört. Das sei aber nicht unüblich, niemand wisse, unter welchen Namen er danach gelebt hätte. Die Ernennungsurkunde sei geheim, zur Einsichtnahme bräuchte man eine Sondergenehmigung der Bayerischen Regierung.

Ludwigs Jagdunfall sei ein Biß eines Wolfes gewesen. Ludwig wäre danach länger krank und hätte hohes Fieber gehabe. Man fürchtete, er werde verrückt, aber er erholte sich wieder, zumindest physisch. Ludwig sei danach noch verschlossener und noch gewalttätiger gewesen.

Rittersberg

Wir rufen den Verlag an, der Chaphills Buch herausgegeben hat. Die Telefonnummer finden wir in Chaphills Buch. Das Telefonfräulein vom Verlag erklärt uns, daß Chaphill schon tot sei; sein Sohn Thomas Chaphill lebe aber noch in England. Sie gibt uns dessen Telefonnummer.

Wir rufen Thomas Chaphill an. Ja, sein Vater hätte die Ludwig-Biographie gekannt und sogar ins Englische übersetzt. Sie dürfe jedoch nicht veröffentlicht werden. Wir könnten nur mit einer Erlaubnis der Bayerischen Staatsregierung Einblick erhalten.

Wir fragen Gerde, wie wir am schnellsten zu so einer Sondererlaubnis kommen würden. Gerde meint, daß möglicherweise Anwalt Übergrau diese schnell und unbürokratisch beschaffen könne.

Wir schrieben einen Brief an Gabriel und eine Notiz an Übergrau und bringen beides zur Post (Klingeln, Brief übergeben, Zahlen).

Das Rathaus ist immer noch geschlossen.

Im Gasthof fragen wir nach den Smiths; sie befänden sich auf ihrem Zimmer, kämen aber herunter. Wir erzählen Frau Smith von unserem Traum von letzter Nacht. Frau Smith kann nicht viel sagen, aber sie sieht Gefahr. Sie habe schon versucht, mit Ludwig spirituell Kontakt aufzunehmen, es sei ihr aber nicht gelungen. Sie spüre nur, daß Ludwig keine Ruhe fände und verzweifelt sei.

Vor der Kirche schauen wir uns noch einmal die Blumen an. Diese sind jetzt erblüht. Der Pfarrer staunt darüber und schenkt uns eine.

Herrenchiemsee

Wir fragen die Dame am Schalter nach Ludwigs Tagebüchern, erfahren aber nur, daß diese persönlich seien und sich im königlichen Archiv befänden. Niemand dürfe sie ohne Sondererlaubnis lesen.

Starnberger See

Wir werfen die Lilien des Pfarrers ins Wasser [Lilie auf Wasser anwenden]. Im Wasser erscheint kurz Ludwigs Gesicht, löst sich aber bald wieder auf.

Rittersberg

Gerde berichtet, daß die Dame vom Postamt angerufen hätte, es sei ein Fax angekommen. Wir holen es ab; es ist von Thomas Chaphill und sind Auszüge aus Ludwigs Tagebuch.

Wagnermuseum/Schlußfilm

Wir zeigen dem netten Musikstudenten im Wagnermuseum das Fax mit den Aufzeichnungen aus Ludwigs Tagebuch. Im Gegenzug zeigt er ihr Auszüge aus Cosima Wagners Tagebuch. Beides gemeinsam scheint zu beweisen, daß die nie veröffentlichte Wagneroper tatsächlich existiert.


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