Es geht, sobald du nicht willst schweigen (1080)

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Es geht, sobald du nicht willst schweigen (1080)

Beitragvon ascot » 23.06.2012 22:41

Logogriph

Es geht, sobald du nicht willst schweigen,
Und bleibet stehen, wenn wir streichen
Ein einzig Zeichen.
Ist das nicht eigen?

(Franz Brentano)

Siehe Rätselgedicht Nr. 1080
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon ascot » 23.06.2012 22:47

(Ich habe im Vergleich zur Homepage-Version nach Original-Nachschau den Punkt am Ende der zweiten Zeile gestrichen.)

Man beachte den dialektalen g-ch-Reim, den auch Goethe im Faust verwendet ("Ach neige, du schmerzensreiche")(oder auch beachte man einen stinknormalen Kreuzreim Blockreim).

Ich habe eine etwas langweilige, aber stimmige Lösung:

Lösung oder Tipp: Anzeigen
Stille - still (stehen) = stehen bleiben (beides derselbe Wortstamm, darum langweilig)
Zuletzt geändert von ascot am 24.06.2012 21:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Lupiro » 24.06.2012 11:11

Das t von streichen verschwindet beim Schreien.
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Engelchen » 24.06.2012 11:35

Und ich suche eine Lösung mit Hilfe von 'eigen'.
In eigen steckt 'Genie', hilft nicht wirklich.
Eigen läßt sich auch vielfach erweitern zu 'Reigen', 'Geigen', 'zeigen', 'neigen', 'biegen', 'wiegen', ... ?

War nur ein Versuch.
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Engelchen » 25.06.2012 12:57

Ein nicht ganz passender Lösungsvorschlag:

Die Ruhe geht (ist) dahin; die Uhr, die bleibt stehen.


Und eine andere Interpretation:

Könnte es sein, dass "es geht" gemeint ist als "es läuft". Wenn der Kutscher ruft "Hü (Hue, Hüh)" dann läuft das Pferd los, nur leider bleibt es bei "Hu" nicht stehen, sondern erst bei "Brrr."

Was geht, was geht los, wenn man nicht schweigt - eine Diskussion, ein Streit, ein Gesang, ... ?
Oder wenn der, der nicht schweigt, einen Befehl erteilt - ein Marsch, ein Wettlauf, ein 'Leinen los', ... ?
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Otto » 25.06.2012 13:26

"geht" könnte für "sich bewegen" stehen oder für "weggehen", "nicht mehr vorhanden sein".

Wenn man ein zeichen streicht, müssen die anderen dann bleiben oder dürfen sie neu angeordnet werden? Ruhe - Uhr (passt aber auch nicht ganz)

Ich frage mich vor allem, was die 4. Zeile bedeutet. Nur des Reimes willen?
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Engelchen » 28.06.2012 21:29

Hallo Otto!

In den alten Logogriphs von 1800 und ... , werden die Buchstaben oft ganz schön durchmischt. Auch der Neid-Spruch von J.G.M. ist ja als Logogriph angegeben.
Trotzdem würde ich hier eine Lösung bevorzugen, bei der wirklich nur ein Buchstabe gestrichen wird und der Rest so bleibt.

Gruß Engelchen
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Quadwo » 05.07.2012 10:15

Vielleicht ist auch:
Der Strich
gemeint?

"-" wird auch benutzt benutzt um nichts zu sagen,
verschwindet erst, wenn das Schweigen gebrochen wird.
Er bleibt immer wenn wir streichen
und besteht aus einem einzig Zeichen ;)
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon Engelchen » 05.07.2012 17:12

Klingt irgendwie interessant. Aber Logogriph - wie wäre das zu verstehen? Nicht das Wort "Strich" als Lösung, sondern der Strich als " ----- "? Mal mit, mal ohne?

Noch ein hinkender Vorschlag: "Zeichen"
Gib mir ein "Zeichen" - dann beginne ich, dann geht etwas los (schweigen nur im übertragenen Sinn)
Und wenn wir das "Z" streichen - "Eichen", die können nun mal nicht gehen, die stehen. (Ja es hinkt, 'bleibet' wäre dann sinnentstellend)
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Re: Rätsel Nr. 1080 (Es geht, sobald du nicht willst schweig

Beitragvon wolf » 06.07.2012 20:38

Mein Vorschlag: Das Wort geht, wenn geredet wird, und der Ort bleibt an "Ort und Stelle" stehen.
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