Mein Lösungsvorschlag: Wein'Den Mönchs- und Nonnenklöstern bin ich Feind' Alkoholkonsum ist in Klöstern wohl nicht erlaubt, u.a. da es auch als Zeichen der Ungezügeltheit gilt.
'Nur halb und halb den Kapuzinern Freund' Kapuzinermönche trinken Wein zu den Mahlzeiten.
'halb und halb' ich denke mal, dass der Wein in früheren Zeiten verdünnt wurde. 1. um zu sparen. 2. um die berauschende Wirkung abzumildern.
'Vormals der Freiheit Zeichen'1. Bacchus (liber Pater): Seine Beinamen waren Lysios und Lyaios (lat. Lyaeus; der Löser, Befreier bzw. Erlöser). Dies hat laut meiner Quelle nichts mit dem Lösen der Zunge oder mit Zügellosigkeit zu tun. (
http://www.imperiumromanum.com)
2. Das Landeswappen von Rheinland-Pfalz trägt eine "Volkskrone", eine goldene Krone aus Weinlaub, als Symbol der Volkssouveränität.
'hartes Los' Abgesehen vom Verlust der Freiheit, könnte man das Zerquetschen der Trauben mit etwas Fantasie als brutal bezeichnen.
'Denn ach! von schönen Händen
Gefesselt, seh ich meine Freiheit enden' Dies meint wohl das Abfüllen des Weines in Flaschen o.ä.,
'Schöne Hände' ? da kann ich nur raten. War das Abfüllen vielleicht Frauenarbeit?
'Und wenn mir eine je die Freiheit schenkt,
So ist in Leid ihr junges Herz versenkt.' Hier ist vielleicht der Weinkonsum bei (Liebes-)kummer gemeint.
'Zum Schlusse nur noch eins: es fasst in mir
Den schönsten Stein der größte Juwelier'Da gerate ich arg ins Schwimmen. Folgende Überlegungen:
- Stein, Juwelier: Assoziation mit Rubinen aufgrund der Farbe.
- Der größte Juwelier: Wenn damit Gott gemeint ist, fällt mir dazu der Messwein ein.
- Schönster Stein: der Messwein symbolisiert das Blut Christie.